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Startseite Deutschland & die WeltStädtetag fordert mehr Geld für Hitzeschutz-Maßnahmen
Deutschland & die Welt

Städtetag fordert mehr Geld für Hitzeschutz-Maßnahmen

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 24. Juni 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 24. Juni 2025
Foto: dts
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Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, Helmut Dedy, hat angesichts zunehmender Hitzewellen mehr finanzielle Unterstützung von Bund und Ländern für den Hitzeschutz in den Kommunen gefordert. Dedy betont, dass die Städte diese Aufgabe allein nicht stemmen können und verweist auf notwendige Investitionen in Schattenplätze, bauliche Maßnahmen und die Speicherung von Regenwasser.

Städte fordern bessere Finanzausstattung

Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, hat sich für eine stärkere finanzielle Unterstützung der Kommunen beim Hitzeschutz ausgesprochen. „Allein werden die Städte die Daueraufgabe Hitzeschutz finanziell nicht stemmen können. Wir brauchen eine bessere Finanzausstattung durch Bund und Länder“, sagte Dedy dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Er betonte, dass es unter anderem mehr Schatten durch Bäume und Sonnensegel sowie verschiedene bauliche Maßnahmen brauche, beispielsweise um mehr Regenwasser für trockene Perioden in der Landschaft zu halten.

Ohne Geld bleiben Pläne wirkungslos

„Ein kommunaler Hitzeaktionsplan bleibt ein Papiertiger, wenn wir die geplanten Maßnahmen nicht umsetzen können, weil den Städten das Geld fehlt“, erklärte Helmut Dedy. Die Städte setzen laut Dedy auf Gelder aus dem Klima- und Transformationsfonds, der mit 100 Milliarden Euro aus dem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur aufgestockt werden soll. „Der Koalitionsvertrag macht uns da Hoffnung“, sagte Dedy dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Kritik am Klimaanpassungsgesetz

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags kritisierte zudem das Klimaanpassungsgesetz des Bundes: „Nur wenige Länder wagen sich aus der Deckung, den Kommunen Vorgaben zu machen und dann eben auch die Kosten nach dem Prinzip `Wer bestellt, bezahlt` zu tragen.“

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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