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Startseite OsnabrückStadt Osnabrück löst Ukraine-Stab auf – Herausforderungen bleiben dennoch groß
Osnabrück

Stadt Osnabrück löst Ukraine-Stab auf – Herausforderungen bleiben dennoch groß

von PM 30. Juni 2022
von PM 30. Juni 2022
Osnabrücker Rathaus / Foto: Carla Obrock
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Osnabrücker Rathaus / Foto: Carla Obrock

Da aktuell nur noch wenige Menschen aus der Ukraine nach Osnabrück kommen, löst die Stadt Osnabrück Ende Juni den Ukraine-Stab auf. Die Herausforderungen bleiben dennoch weiterhin groß.

Insgesamt 2.004 Geflüchtete aus der Ukraine haben sich seit Beginn des russischen Angriffskrieges bei der Osnabrücker Ausländerbehörde gemeldet. Viele von ihnen haben bei Bekannten, Verwandten oder auf anderem Wege Unterkünfte gefunden. Bereits kurz nach Beginn des Krieges hat die Statistikstelle der Stadt zudem über ein Online-Formular Bürgerinnen und Bürger, die zeitweise Wohnraum zur Verfügung stellen konnten, um Unterstützung gebeten. Insgesamt 742 Angebote hat die Stadt so erhalten, 540 Geflüchtete konnten in 168 Unterkünfte vermittelt werden.

Dank an viele Helferinnen und Helfer

„Dass sich diese Menschen, die von einem Tag auf den anderen ihre Heimat verlassen mussten, den Umständen entsprechend gut aufgenommen fühlen, ist vielen Helferinnen und Helfern zu verdanken“, sagt Oberbürgermeisterin Katharina Pötter. „Ich danke ausdrücklich allen Trägern, Vereinen und Verbänden, die uns bei der Aufgabe unterstützen sowie allen Freiwilligen, die über die städtische Freiwilligen-Agentur oder auf anderem Wege ihre Unterstützung angeboten haben sowie den Kolleginnen und Kollegen aus der Verwaltung.“

Auch wenn man schon viel erreicht habe, die Herausforderungen blieben groß, merkt die Stadt an. Dies gelten insbesondere für die langfristige Unterbringung der ukrainischen Staatsangehörigen sowie die Koordinierung mit Blick auf die Betreuung der Kinder, die auf der Flucht vor dem Krieg nach Osnabrück gekommen sind.

Wer hat freie Wohnungen?

Vor dem Hintergrund der notwendigen langfristigen Unterbringungen hat sich der Schwerpunkt der Wohnraumvermittlung hin zur Suche nach abgeschlossenen Wohneinheiten verlagert. Aktuell werden besonders Wohnungen für zwei Personen gesucht, aber auch Wohnraum für Familien wird benötigt. Wer eine freie Wohnung oder ein freies Haus besitzt und gegen Bezahlung einer angemessenen Miete zur Verfügung stelle möchte, kann sich unter https://t1p.de/UkraineWohnungenOS registrieren.

Weitere Hilfen und Informationen für Geflüchtete gibt es auch auf der Webseite www.osnabrueck.de/ukraine, auf der Texte in ukrainischer wie auch in russischer Sprache zur Verfügung gestellt werden, die Freiwillige zuvor übersetzten. Bei der Bewältigung der vielen Herausforderungen konnte die Stadt dabei auf ihr Integrationskonzept zurückgreifen, das die Flüchtlingssozialarbeit in Osnabrück etabliert und sämtliche Akteure in der Integrationsarbeit miteinander verzahnt hat.

Zahlreiche Kinder konnten in Kitas vermittelt werden

Positiv zu vermerken ist außerdem, dass bereits 42 ukrainische Kinder in Kindertagesstätten in Osnabrück vermittelt werden konnten. Das entspricht knapp einem Drittel der hier gemeldeten Kinder aus den entsprechenden Altersstufen. Die Kinder konnten zum Teil freie Plätze in Anspruch nehmen, die beispielweise durch Umzug innerhalb der vergangenen Monate an einigen Kitas frei wurden. Auch war es in mehreren Kitagruppen möglich, Kinder zusätzlich aufzunehmen und damit die „+1-Regelung“ des Landes Niedersachsen zu nutzen. Hier handelt es sich vor allem um Kinder, die ab Sommer in die Grundschule wechseln und denen dadurch ermöglicht wird, sich in das Bildungssystem und die Sprache einzufinden, Freundschaften zu schließen und einen guten Übergang in die Grundschule zu erhalten. „Die Stadt Osnabrück verfolgt hier den Ansatz, keine gesonderten Kitagruppen für ukrainische Kinder zu eröffnen, sondern die Kinder in bestehende Gruppen und Angebote zu integrieren“, sagt Erster Stadtrat Wolfgang Beckermann. „Nur so kann Integration funktionieren.“

„Mein besonderer Dank geht an die Fachkräfte in den Kindertagesstätten aller Träger, die durch die Corona-Pandemie und den Fachkräftemangel bereits stark herausgefordert sind“, betont Beckermann. „Sie tragen wesentlich dazu bei, dass sich Familien auch aus der Ukraine in Osnabrück wohlfühlen.“

Weitere Angebote für die Familien bieten die Familienbegleiterinnen in Form von offenen Spielkreisen und Spielplatzaktionen an. Die Angebote stehen allen Familien offen und können ohne Voranmeldung wahrgenommen werden. Auch etliche Träger haben niedrigschwellige Angebote wie Spiel- und Mutter-Kind-Gruppen konzipiert, die bedarfsgerecht an den Start gehen können. Sind Kinder und Jugendliche ohne Eltern, sondern in Begleitung volljähriger Geschwister, Verwandter oder von Freunden der Familie nach Deutschland geflüchtet, nimmt der Fachdienst Familie Kontakt auf und bietet bei Bedarf erzieherische Unterstützung an.

Weitere Herausforderung: Schulpflichtige Kinder

Um für Schülerinnen und Schüler, die nicht unmittelbar mit einem Schulplatz versorgt werden konnten, Unterrichtsstrukturen bereitzustellen und einen ersten Input zum Deutschen als Zweitsprache zu vermitteln, hat die Stadt ab Mai Übergangsangebote realisiert. Für Eltern wurde direkt in der Erstaufnahmestelle Käthe-Kollwitz-Schule ein Sprachkurs mit Kinderbetreuung angeboten. Für Menschen über 60 beginnt in Kürze ein Sprachkurs.

In der Versorgung der innerhalb weniger Wochen zugewanderten rund 500 Kinder und Jugendlichen im schulpflichtigen Alter liegt eine weitere große Herausforderung. Hier gibt es neben dem Bedarf an Schulplätzen insbesondere eine hohe Nachfrage nach Sprachfördermöglichkeiten, beispielsweise durch Sprachlernklassen an den Schulen. Allein die Koordination und Abstimmung von Angeboten, die Vorbereitung der Lehrkräfte für die Übergangsangebote in der Käthe-Kollwitz-Schule und natürlich die Beratung selbst machen derzeit den Einsatz personeller Ressourcen in erheblichen Umfang erforderlich. Hier besteht ein enger Kontakt zwischen Schulen, Regionalem Landesamt und Schulträgern, um Angebote zu machen und gleichzeitig Doppelstrukturen zu vermeiden. Dieser Prozess ist angestoßen, aber bei Weitem noch nicht abgeschlossen.

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