Am Dienstag wird der Bundestag mit einem Trauerstaatsakt der früheren Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth (CDU) gedenken. Neben den Verfassungsorganen werden zahlreiche Spitzenpolitikerinnen und -politiker sowie frühere Regierungsmitglieder erwartet, wie der „Tagesspiegel“ (Samstagsausgabe) unter Berufung auf Bundestagskreise berichtet. Unter den Gästen sind auch die Altbundeskanzler Angela Merkel (CDU) und Olaf Scholz (SPD). Der Trauerstaatsakt im Plenarsaal soll um 12 Uhr beginnen, zuvor ist ein ökumenischer Gottesdienst in der St.-Hedwigs-Kathedrale geplant.
Breite politische Spitze beim Gedenken im Bundestag
An dem Gedenken im Bundestag wollen nach Angaben des „Tagesspiegels“ alle noch lebenden Nachfolger der früheren Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth als Parlamentspräsidentin teilnehmen: Wolfgang Thierse (SPD), Norbert Lammert (CDU) und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) sowie auch Sabine Bergmann-Pohl (CDU), die Präsidentin der einzigen frei gewählten DDR-Volkskammer. Alle Bundesminister, bis auf die in Mutterschutz weilende Bauministerin Verena Hubertz (SPD), haben sich demnach für den Trauerstaatsakt angemeldet, berichtet der „Tagesspiegel“ (Samstagsausgabe) unter Berufung auf Bundestagskreise.
Auch die ehemaligen Bundesminister Klara Geywitz (SPD), Hermann Gröhe (CDU), Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Otto Schily (SPD), Johanna Wanka (CDU) und Annette Schavan (CDU) wollen nach diesen Angaben kommen. Zugesagt haben zudem Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und die Ministerpräsidenten Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs, Manuela Schwesig (SPD) und Dietmar Woidke (SPD).
Vertreter der Länder und internationaler Institutionen
Neun Landtagspräsidenten wollen laut „Tagesspiegel“ an dem Trauerstaatsakt teilnehmen, unter ihnen die bayerische Parlamentspräsidentin Ilse Aigner (CSU). Ferner sind Vertreter des Apostolischen Nuntius und 19 Botschaften angemeldet, außerdem die Präsidenten des Robert-Koch-Instituts, des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte sowie des Deutschen Polen-Instituts.
Trauerstaatsakt auf Anordnung des Bundespräsidenten
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte einen Trauerstaatakt für Rita Süßmuth angeordnet, wie der „Tagesspiegel“ (Samstagsausgabe) unter Berufung auf Bundestagskreise berichtet. Die CDU-Politikerin stand von 1988 bis 1998 an der Spitze des Parlamentes. Zuvor war sie, ab 1985, Bundesfamilienministerin.
Steinmeier will an der Veranstaltung teilnehmen, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wollen reden. Auch die Präsidenten von Bundesrat und Bundesverfassungsgericht, Andreas Bovenschulte (SPD) und Stephan Harbarth, wollen anwesend sein, berichtet der „Tagesspiegel“ (Samstagsausgabe). Eine Ansprache soll auf Wunsch der Verstorbenen der Autor und Journalist Heribert Prantl halten. Vor dem Trauerstaatsakt im Plenarsaal des Bundestages, der um 12 Uhr beginnen soll, soll ab 10 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst in der St.-Hedwigs-Kathedrale stattfinden.
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