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Startseite Deutschland & die WeltSpotify plant Deutschlandstart für Hörbuch-Flatrate-Angebot
Deutschland & die Welt

Spotify plant Deutschlandstart für Hörbuch-Flatrate-Angebot

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 14. April 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 14. April 2025
Foto: dts
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Spotify plant den Einstieg in den deutschen Hörbuchmarkt. Laut einem Bericht des „Spiegel“ will der schwedische Streaming-Anbieter dies am Dienstag verkünden. Während in anderen Ländern Hörbücher bereits auf der Plattform verfügbar sind, zeigen sich deutsche Verlagshäuser interessiert, hegen jedoch auch Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Auswirkungen auf den Verkauf gedruckter Bücher.

Planungen und Bedenken

Spotify hat sich bereits mit verschiedenen Verlagshäusern in Deutschland in Verbindung gesetzt, die überwiegend Interesse an einer Zusammenarbeit zeigen. Der „Spiegel“ berichtet, dass nahezu alle Verlage mitmachen wollen. Dennoch bestehen Bedenken, dass die Flatrate-Verfügbarkeit von Hörbüchern auf der Streaming-Plattform dem gedruckten Buchmarkt schaden könnte.

Vergütungsmodelle und Branchenmeinungen

Nach Informationen des „Spiegels“ gibt es unterschiedliche Vertragsmodelle, die Spotify weltweit mit Verlagen aushandelt. In Deutschland soll ein Vergütungsmodell eingeführt werden, das eine Bezahlung pro Hörstunde vorsieht. Die Vergütung soll demnach zwischen 20 und 40 Cent pro Stunde liegen. Dies könnte zu Einnahmen führen, die deutlich unter denen eines verkauften Druckbuchs liegen, insbesondere wenn Nutzer das Hörbuch nur teilweise anhören. Die Branche weist darauf hin, dass die Abbruchraten bei Hörbüchern hoch sind und dass die Einstiegshürde für Nutzer niedriger als beim Kauf eines gedruckten Buches ist.

Verfügbarkeit von Neuerscheinungen

Ein weiterer Punkt, der Verlagshäuser beschäftigt, ist die Verfügbarkeit von Neuerscheinungen auf Spotify. Es könnte sein, dass nicht alle neuen Bücher sofort als Hörbuch auf der Plattform zur Verfügung stehen, um den Absatz in traditionellen Verkaufskanälen zu schützen. Spotify selbst wollte sich laut „Spiegel“ nicht konkret zu diesen Plänen äußern.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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