Die SPD kritisiert die aus ihrer Sicht überzogenen Spritpreise an den Tankstellen und wirft Mineralölkonzernen im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg „Abzocke“ vor. Fraktionsvize Esra Limbacher fordert mehr Markttransparenz und eine strengere Kontrolle möglicher Missbräuche in Krisenzeiten.
SPD-Fraktionsvize spricht von „Abzocke“
Esra Limbacher
Limbacher verwies darauf, dass „das Benzin und der Diesel, die aktuell verkauft werden, […] überwiegend zu deutlich niedrigeren Rohölpreisen eingekauft“ worden seien. Steigende Erwartungen dürften aber nicht einfach als Begründung für Preisaufschläge dienen, so der Vorsitzende des konservativen Seeheimer Kreises in der SPD.
Forderung nach Markttransparenz und Kontrolle
„Es ist inakzeptabel, wenn geopolitische Unsicherheiten als Vorwand für überzogene Margen genutzt werden“, erklärte Limbacher gegenüber der „Rheinischen Post“. Notwendig seien daher mehr Markttransparenz „und eine konsequente Kontrolle möglicher Ausnutzung von Krisensituationen“.
Wer darüber hinaus steigende Weltmarktpreise sofort weitergebe, müsse sinkende Preise genauso schnell an die Kunden weiterreichen, forderte Limbacher in der „Rheinischen Post“.
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