HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Tabellenführung verteidigt und wieder zu Null: VfL Osnabrück...
Neue Baustelle am Westerberg bringt Umleitung für Fußgänger...
Moonlight-Sport: Sechs Samstage für mehr Gemeinschaft
Von Social-Media bis hin zur Studienförderung: Sparkasse Bersenbrück...
Trickdiebstahl aus Auto in Wallenhorst
Ausstellung der Osnabrücker Künstlerin Katharina Stöber im Kreishaus
150 Jahre Bürgerpark: Ein Jubiläumsjahr für Osnabrücks ältesten...
Polizeieinsatz nach Schlägerei im Osnabrücker Schlossgarten
Wieso das Christliche Kinderhospital Osnabrück erneut mit Kinder-Gütesiegel...
Das verschlägt eine koreanische Studentin nach Osnabrück –...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltSPD und Grüne attackieren CSU-Pläne für Abschiebeoffensive
Deutschland & die Welt

SPD und Grüne attackieren CSU-Pläne für Abschiebeoffensive

von Hasepost Redaktion 2. Januar 2026
von Hasepost Redaktion 2. Januar 2026
Ralf Stegner (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
16

Ein Entwurf für ein Abschiebepapier der CSU-Landesgruppe zur traditionellen Neujahrs-Klausur in Seeon stößt bei SPD und Grünen auf deutliche Kritik. Sozialdemokraten und Grüne warnen vor einem Bruch humanitärer Grundsätze und verweisen zugleich auf arbeitsmarktpolitische Folgen sowie laufende europäische Verhandlungen zur Asylpolitik.

SPD kritisiert „populistische Politik“

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Ralf Stegner warf der CSU vor, mit ihrem Vorstoß populistische Motive zu verfolgen. „Diese Art von populistischer Politik – gänzlich ohne C – wird es deshalb mit der SPD auch im neuen Jahr nicht geben“, sagte er am Freitag dem „Spiegel“. Stegner verwies auf den Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD. Hier habe man „Korrekturen bei der Migrationspolitik vereinbart, die durchaus schwierige Kompromisse erfordert haben, dazu gehört auch die konsequente Rückführung von Straftätern“, sagte er. Zu diesen Vereinbarungen stehe seine Partei. „Dies bedeutet aber nicht, dass wir unsere humanitären Grundsätze fallen lassen, um im Wettbewerb mit den Rechtspopulisten vermeintliche politische Geländegewinne zu erzielen“, so der Sozialdemokrat.

Mit Blick auf mögliche Abschiebungen nach Syrien und in die Ukraine warnte Stegner vor einer Missachtung humanitärer Standards. Weder könnten in die völlig zerstörten Gebiete Syriens „mal so eben Flüchtlinge abgeschoben werden, noch passt es zur ständig reklamierten verbalen Solidarität mit der von Russland angegriffenen Ukraine, wenn wir künftig ukrainische Kriegsflüchtlinge drangsalieren oder schikanieren“, so Stegner weiter. „Ganz abgesehen davon, dass eine solche Strategie erfahrungsgemäß ausschließlich bei den Rechtsradikalen einzahlt, ist sie auch nicht mit unseren Grundwerten vereinbar“.

Hinweis auf laufende Verhandlungen in der EU

Innenpolitiker Sebastian Fiedler (SPD) verwies darauf, dass im Bundestag die Gespräche zur Umsetzung des gemeinsamen europäischen Asylsystems (Geas) kurz vor dem Abschluss stünden. „Danach kommen auf Bund und Länder noch gehörige Anstrengungen zu, um das Paket umzusetzen“, sagte er dem „Handelsblatt“. „Ob es sinnvoll ist, neben diesen Anstrengungen sowie der Umsetzung des Koalitionsvertrages auf Bundesebene zusätzlich nun einzelne Herkunftsregionen immer wieder öffentlich hervorzuheben, bezweifle ich stark.“

Fiedler sieht zudem positive Effekte für den Arbeitsmarkt durch die zugewanderten Syrer. Darauf verwies auch der Innenpolitiker Marcel Emmerich (Grüne). Er warnte, diese Entwicklung wieder infrage zu stellen. „Die CSU ist in ihrem Anti-Asyl-Wahn gefangen und setzt damit die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit des Landes aufs Spiel“, sagte Emmerich dem „Handelsblatt“. Die Pläne für massenhafte Abschiebungen, auch von integrierten Syrern, ignorierten die Realität auf dem Arbeitsmarkt und verschärften den bestehenden Arbeits- und Fachkräftemangel.

Arbeitsmarkt und „Abschiebeoffensive“

Emmerich erinnerte daran, dass syrische Beschäftigte teilweise in „systemrelevanten Engpassberufen“ arbeiteten, etwa in der Pflege, im Baubereich, der Logistik, der Industrie und im Handwerk. „Wer diese Menschen abschiebt, entzieht Unternehmen dringend benötigte Arbeitskräfte, vernichtet bereits getätigte Integrations- und Ausbildungskosten und schwächt die angespannte Arbeitsmarktlage.“

Die CSU-Landesgruppe tagt vom 6. bis 8. Januar auf Kloster Seeon. In ihrem Beschlussentwurf zur bevorstehenden Klausurtagung fordern die Bundestagsabgeordneten unter anderem eine schnelle Rückkehr der meisten syrischen Flüchtlinge in ihr Herkunftsland. 2026 müsse es eine „große Abschiebeoffensive“ geben, „mit Linienflügen und auch nach Syrien und Afghanistan“, heißt es in der Beschlussvorlage, über die der „Münchner Merkur“ als erster berichtete.

Zudem verlangt die CSU auch für die noch größere Gruppe an ukrainischen Flüchtlingen einen härteren Kurs. „Wir werden darauf drängen, dass insbesondere wehrfähige ukrainische Männer ihren Beitrag zur Verteidigung ihres Landes leisten“, lautet eine Passage in dem Papier.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

vorheriger Artikel
Nach zwei Todesfällen an Silvester: Polizei Bielefeld veröffentlicht neue Details
nächster Artikel
Dax startet mit moderaten Gewinnen ins neue Börsenjahr

das könnte Sie auch interessieren

Aktuelle Lottozahlen 6 aus 49: Ziehung vom Samstag

7. März 2026

ZDF-Mitarbeiter empört über Leak interner Krisensitzung nach KI-Affäre

7. März 2026

RB Leipzig dreht Rückstand spät: 2:1 gegen Augsburg

7. März 2026

Ölkonzerne kassieren Übergewinne durch Iran-Krieg bei Spritpreisen

7. März 2026

Darmstadt schlägt Holstein Kiel und klettert auf Platz...

7. März 2026

Trump droht Iran mit neuer Angriffswelle und härteren...

7. März 2026

Linke fordert sichere Fluchtwege nach Europa für Iraner

7. März 2026

Umfrage: Union bleibt knapp vor AfD, SPD verliert...

7. März 2026

Golfkrieg verschiebt Tui-Buchungen: Nachfrage nach Japan und Hawaii

7. März 2026

Familienministerin Prien verteidigt EU-Richtlinie für Lohntransparenz

7. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Aktuelle Lottozahlen 6 aus 49: Ziehung vom Samstag

    7. März 2026
  • Tabellenführung verteidigt und wieder zu Null: VfL Osnabrück gewinnt 2:0 in Regensburg

    7. März 2026
  • ZDF-Mitarbeiter empört über Leak interner Krisensitzung nach KI-Affäre

    7. März 2026
  • Neue Baustelle am Westerberg bringt Umleitung für Fußgänger und Radfahrer mit sich

    7. März 2026
  • RB Leipzig dreht Rückstand spät: 2:1 gegen Augsburg

    7. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3