SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf hat trotz der Wahlniederlage seiner Partei in Rheinland-Pfalz einen Bruch der schwarz-roten Koalition im Bund ausgeschlossen. Einen Ausstieg der SPD aus dem Bündnis mit der Union bezeichnete er als keine Option und kündigte an, seine Partei werde das Land nicht „Extremisten überlassen“.
SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf sagte am Montag den Sendern RTL und ntv auf die Frage, ob ein Ausstieg für die SPD eine Option sei: „Nein, überhaupt nicht.“ Die SPD habe immer bewiesen, auch in schwierigen Lagen Verantwortung zu übernehmen. „Wir werden ganz sicher nicht dieses Land den Extremisten überlassen“, betonte Klüssendorf laut RTL und ntv.
SPD nach Niederlage unter Druck
Die Sozialdemokraten hatten die Wahl in Rheinland-Pfalz am Sonntag klar gegen die CDU verloren und müssen die Staatskanzlei nun nach 35 Jahren räumen. Bereits am Wahlabend waren aus den Reihen der SPD erste Rufe nach personellen Konsequenzen an der Parteispitze laut geworden.
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