SPD-Außenpolitiker Adis Ahmetovic wirft Außenminister Johann Wadephul eine unzureichende Krisenkommunikation vor. Die ursprüngliche Ankündigung, auf Evakuierungsflüge zu verzichten, habe viele Bundesbürger in der Region verunsichert, sagte Ahmetovic dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Die nun geplante Unterstützung für besonders gefährdete Deutsche bezeichnet er als „notwendige Kurskorrektur“, fordert jedoch weitergehende Maßnahmen.
Kritik an Ankündigung zu Evakuierungsflügen
SPD-Außenpolitiker Adis Ahmetovic hat Kritik an der Krisenkommunikation von Außenminister Johann Wadephul geübt. „Die ursprüngliche Ankündigung, keine Evakuierungsflüge vorzusehen, hat am Wochenende Irritationen ausgelöst und viele Betroffene und ihre Angehörigen verunsichert“, sagte der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion dem Nachrichtenmagazin „Focus“.
Ahmetovic begrüßte zugleich die nun von der Bundesregierung eingeleiteten Schritte. „Deshalb ist es richtig, dass die Bundesregierung nun beginnt, im ersten Schritt vulnerable Deutsche bei der Ausreise zu unterstützen. Das ist eine notwendige Kurskorrektur“, sagte er „Focus“.
Forderung nach weiteren Unterstützungsplänen
Nach Einschätzung von Ahmetovic reichen die bisher geplanten Maßnahmen jedoch nicht aus. „Gleichzeitig werde das nicht ausreichen. Wir sprechen über zehntausende deutsche Staatsangehörige in der Region. Es müssen weitere Unterstützungspläne folgen“, sagte Ahmetovic weiter dem Nachrichtenmagazin „Focus“.
Besondere Sorge äußerte der SPD-Politiker mit Blick auf junge Menschen im Freiwilligendienst. „Besonders dringlich ist auch die Situation einiger FSJler, die zum Beispiel im Auftrag der Bundesregierung vor Ort sind – sie und ihre besorgten Eltern erwarten zu Recht eine schnelle und sichere Lösung“, sagte Ahmetovic „Focus“.
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