Nach dem deutlichen Rückgang der Ölpreise in der Nacht auf Mittwoch fordert die SPD eine rasche Senkung der Spritpreise an den Zapfsäulen. Fraktionsvize Esra Limbacher dringt auf unmittelbare Entlastung der Autofahrer und drückt zugleich auf Tempo bei staatlichen Eingriffen wie Preisdeckel und Übergewinnsteuer.
SPD drängt Mineralölkonzerne zu schneller Preissenkung
SPD-Fraktionsvize Esra Limbacher fordert die Mineralölkonzerne auf, nach der Ankündigung der Öffnung der Straße von Hormus unverzüglich auch die Spritpreise zu senken. „Die Ölpreise sind allein in der Nacht auf Mittwoch zweistellig gefallen. Das muss sich jetzt schnell an den Preisen an der Zapfsäule widerspiegeln“, sagte Limbacher der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).
Limbacher ergänzte, durch die übertriebenen Preissteigerungen im Vergleich zu anderen europäischen Ländern seien die deutschen Autofahrer enorm belastet worden. „Ich erwarte, dass die Konzerne die rapide sinkenden Weltmarktpreise für Erdöl genauso unmittelbar weitergeben wie die Steigerungen.“
Forderung nach staatlichen Eingriffen
Zugleich betonte Limbacher, dass die bisherigen staatlichen Maßnahmen nicht ausgereicht hätten, um den Preis zu drücken. „Es bleibt daher richtig, dass wir die Spritpreise deckeln und Übergewinne besteuern. Hier muss die Wirtschaftsministerin endlich ins Handeln kommen“, sagte Limbacher der „Rheinischen Post“.
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