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Startseite Deutschland & die WeltSPD fordert paritätische Besetzung des Bundeskabinetts
Deutschland & die Welt

SPD fordert paritätische Besetzung des Bundeskabinetts

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 4. April 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 4. April 2025
Kabinettstisch am 12.03.2025 / via dts Nachrichtenagentur
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In der SPD gibt es Bestrebungen, das nächste Bundeskabinett paritätisch mit Frauen und Männern zu besetzen. Während CDU-Chef Friedrich Merz einen höheren Frauenanteil als bisher für die Union anstrebt, kritisieren SPD-Vertreterinnen dessen Ansatz als unzureichend.

Forderungen nach Parität im Kabinett

Ines Zenke, Präsidentin des SPD-Wirtschaftsforums, äußerte sich im Gespräch mit dem „Spiegel“ deutlich zu den anstehenden Koalitionsverhandlungen. „Bei der Zusammensetzung der künftigen Regierung darf es keinen Rückschritt in die Vergangenheit geben“, forderte sie in einem Zitat gegenüber dem Magazin. Die SPD setzt sich für eine gleiche Verteilung von Frauen und Männern in der Regierung ein und sieht dies als notwendigen Schritt zur Gleichberechtigung.

Kritik an den Plänen der CDU

CDU-Chef Friedrich Merz hatte angekündigt, den Frauenanteil im Kabinett der Union über den bisherigen knapp 25 Prozent in der Bundestagsfraktion der Union zu steigern. Für Ines Zenke ist dieser Plan „schon im Ansatz nicht ambitioniert genug“. Sie fordert mehr Entschlossenheit im Bestreben nach Parität, um ein starkes Zeichen in Richtung Gleichstellung zu setzen.

Symbolkraft und Kulturwandel

Auch Ulrike Häfner, Chefin der SPD-Frauen, unterstreicht die Wichtigkeit einer ausgewogenen Verteilung der Ministerposten: „Die Parität im Kabinett hätte eine große Symbolkraft“, so Häfner. Sie zeigt sich jedoch skeptisch, dass dieses Ziel in Zusammenarbeit mit der Union erreicht werden kann. Häfner fordert deshalb, dass zumindest die SPD ihre Ministerposten mit einer gleichen Anzahl von Männern und Frauen besetzt. „Wir sitzen der Parteispitze im Nacken“, fügte sie hinzu.

Die Arbeitsgemeinschaft der SPD-Frauen, der automatisch alle rund 150.000 weiblichen Mitglieder angehören, setzt sich zudem für Parität in weiteren Führungsämtern in Ministerien und Behörden ein. Laut Ulrike Häfner ist dies entscheidend, um einen Kulturwandel hin zu mehr Gleichberechtigung zu erreichen.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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