HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Osnabrücker Studenten überzeugen in der Leichtathletik: Vier Starts...
Gute Nachricht des Tages: Oberschule Artland bildet neue...
Kinderschuhladen „Lotta & Emil“ an neuem Standort in...
Anschlag mit Buttersäure auf Berufsmesse in der Agentur...
Streit um Wohnbau in Osnabrück-Lüstringen: Ex-OB Griesert zieht...
Um ambulante Pflege zu verbessern: Grüne in Osnabrück...
80.000 Euro und ein Landschaftsarchitekt für eine „Klima-Oase“
pop up quartier schafft langfristige Perspektiven für zwei...
Einbruch in Keller eines Osnabrücker Mehrparteienhauses
Wohnhausbrand sorgt für Großeinsatz in Hilter
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Selbstverpflichtung
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltSPD drängt CDU vor Parteitag zu Kurswechsel gegenüber Linken
Deutschland & die Welt

SPD drängt CDU vor Parteitag zu Kurswechsel gegenüber Linken

von Hasepost Redaktion 18. Februar 2026
von Hasepost Redaktion 18. Februar 2026
Linken-Parteitag (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
27

SPD-Politiker fordern von der CDU eine Neubewertung ihres Verhältnisses zur Linkspartei und eine Abkehr von der bisherigen scharfen Abgrenzung. Hintergrund ist der Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU, der Koalitionen und ähnliche Kooperationen mit Linkspartei und AfD ausschließt und vor dem CDU-Bundesparteitag in Stuttgart erneut in die Kritik gerät.

SPD-Vertreter kritisieren Gleichsetzung von Linkspartei und AfD

Jochen Ott, designierter Spitzenkandidat der nordrhein-westfälischen SPD, forderte im Gespräch mit dem „Spiegel“ eine Kurskorrektur der Union: „Die CDU täte gut daran, ihr Verhältnis zur Linken neu zu bewerten“. Er kritisierte den CDU-Beschluss deutlich: „Die Gleichsetzung von AfD und Linkspartei im Unvereinbarkeitsbeschluss ist angesichts der fortschreitenden Radikalisierung der AfD längst nicht mehr zeitgemäß und verharmlost eine Partei, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall geführt wird“, sagte Ott dem „Spiegel“.
Sebastian Roloff, Co-Vorsitzender der Bayern-SPD, knüpfte in der gleichen Veröffentlichung an diese Kritik an. „Die CDU muss eine ehrliche Debatte über die Funktionsfähigkeit unserer Demokratie führen“, forderte Roloff im „Spiegel“. Im Bundestag gebe es ohne die Linke keine Zweidrittelmehrheit, „weder für Grundgesetzänderungen noch für die Wahl von Verfassungsrichtern“. Diese Themen seien, so Roloff weiter, grundlegend: „Das sind keine Oppositionsfragen, das sind Fragen, die das Fundament unserer demokratischen Ordnung betreffen“, sagte Roloff, der auch wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion ist, dem „Spiegel“. Er bewertete den CDU-Beschluss scharf: „Es wäre staatspolitisch klug, den Unvereinbarkeitsbeschluss endlich als das zu behandeln, was er ist: ein parteipolitisches Relikt, das der demokratischen Praxis im Weg steht.“

Kritik am Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU

Die CDU lehnt „Koalitionen und ähnliche Formen der Zusammenarbeit“ mit der Linkspartei sowie der AfD bislang kategorisch ab. Ein entsprechender Unvereinbarkeitsbeschluss wurde auf dem Hamburger Parteitag im Dezember 2018 gefasst und blieb bis heute unangetastet.
NRW-SPD-Fraktionschef Ott sieht darin eine Schwächung des Parlaments. „Die CDU schwächt die parlamentarische Handlungsfähigkeit, wenn sie notwendige Zweidrittelmehrheiten blockiert, indem sie eine Zusammenarbeit mit der Linken grundsätzlich ausschließt – während sie in Thüringen zugleich auf eine verlässliche Kooperation mit ihr angewiesen ist, um das Funktionieren der Minderheitsregierung zu sichern“, sagte Ott dem „Spiegel“. Sein Vorwurf an die Union: „Diesen offenen Widerspruch sollte die Union für sich klären.“

Jusos warnen vor Gefährdung der Demokratie

Philipp Türmer, Juso-Chef und Vorsitzender des SPD-Parteinachwuchses, bezeichnete die CDU-Linie im „Spiegel“ als strategischen Fehler. „Die pauschale Absage an jede Zusammenarbeit mit der Linken ist ein Fehler.“ Sie drohe, die Union handlungsunfähig zu machen und mittelfristig auch die Demokratie zu gefährden. „Es wird Zeit, dass die CDU in der Realität ankommt und diesen ideologischen Irrweg beendet“, sagte Türmer dem „Spiegel“.
Türmer stellte im „Spiegel“ zudem einen klaren Unterschied zwischen Linkspartei und AfD heraus. Die Linke sei anders als die AfD eine demokratische Partei. „Wer demokratische Kräfte kleinredet, während Rechtsextreme stärker werden, hat das Problem nicht verstanden.“ Für die Arbeit in den Parlamenten brauche es nach seinen Worten breite Mehrheiten: In Landtagen und im Bundestag brauche man alle demokratischen Kräfte, so Türmer. „Wer trotzdem an unsinnigen Beschlüssen festhält, nur weil man das Offensichtliche nicht aussprechen will, schwächt am Ende das Land.“

✨ mit KI bearbeitet

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

vorheriger Artikel
Gesundheitsministerin Warken verteidigt elektronische Patientenakte und plant Ausbau
nächster Artikel
Kanzler Merz fordert Social-Media-Verbot für Minderjährige in Deutschland

das könnte Sie auch interessieren

Zimmerpflanzen: Ein Trend, der niemals verblasst

20. Februar 2026

Umfrage: Mehrheit der Deutschen gegen Merkel als Bundespräsidentin

20. Februar 2026

Merz räumt überzogene Versprechen ein und wirbt für...

20. Februar 2026

Grünen-Politiker fordert Europas Einsatz für Narges Mohammadi

20. Februar 2026

CDU-Parteitag startet: Spahn erneuert Leistungs- und Aufstiegsversprechen

20. Februar 2026

Kommunen fordern weniger Bürokratie bei staatlichen Fördermitteln

20. Februar 2026

Dax tritt auf der Stelle – Konfliktrisiko USA-Iran...

20. Februar 2026

Junge Deutsche machen zunehmend per Messenger Schluss

20. Februar 2026

Zoll deckt 2025 mehr Fälle von Schwarzarbeit auf

20. Februar 2026

CDU-Parteitag in Stuttgart: Merz sucht starkes Aufbruchssignal

20. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Osnabrücker Studenten überzeugen in der Leichtathletik: Vier Starts – vier Medaillen

    20. Februar 2026
  • Gute Nachricht des Tages: Oberschule Artland bildet neue Schulsanitäterinnen und -sanitäter aus

    20. Februar 2026
  • Kinderschuhladen „Lotta & Emil“ an neuem Standort in Osnabrück

    20. Februar 2026
  • Zimmerpflanzen: Ein Trend, der niemals verblasst

    20. Februar 2026
  • Umfrage: Mehrheit der Deutschen gegen Merkel als Bundespräsidentin

    20. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3