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Startseite OsnabrückSparkasse Osnabrück reduziert ihren ökologischen Fußabdruck
OsnabrückWirtschaft

Sparkasse Osnabrück reduziert ihren ökologischen Fußabdruck

von Heiko Pohlmann 11. Juni 2019
von Heiko Pohlmann 11. Juni 2019
Vereint für die Nachhaltigkeit der Sparkasse Osnabrück, der Vorstand: Johannes Hartig (Vorsitzender), Nancy Plaßmann, André Schüler (v.l.n.r.)
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Bereits vor einem Jahr begannen die Planungen bei der Sparkasse Osnabrück den eigenen ökologischen Fußabdruck deutlich zu reduzieren.

Als eine von drei Sparkassen in Niedersachsen hat sich die Sparkasse u.a. CO2-neutral gestellt. Außerdem spielt das Thema bei der Produktgestaltung und der Kundenberatung eine immer größere Rolle. „Um uns klimaneutral zu stellen, haben wir zunächst analysiert, wieviel CO2 wir produzieren“, erläutert Johannes Hartig, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Osnabrück im Pressegespräch am Dienstag.

Bei den Bemühungen der vergangenen Jahre kam der Sparkasse zugute, dass bereits in den vergangenen Jahren jede größere Renovierungen der Filialen dazu genutzt wurde nicht nur eine energetische Sanierung vorzunehmen, sondern in der Regel auch Photovoltaik-Anlagen montiert wurden.
„Die zusätzlich bereits im Januar 2018 vorgenommene Umstellung auf Ökostrom“, so Hartig, „hat einen besonders großen Einspareffekt beim klimaschädlichen CO2 gebracht.

Klimazertifikate gleichen CO2 Emissionen aus

„Neben den Themen Heizen/Kühlen, Stromverbrauch und Papiernutzung haben alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgeführt, wie sie zur Arbeit kommen.“ Schon seit einigen Jahren hat die Sparkasse Maßnahmen ergriffen, um die Produktion von CO2 zu drosseln. „Um die noch übriggebliebene Menge zu neutralisieren, haben wir Klimazertifikate erworben“, ergänzt Hartig. Da ein regionaler Ansatz dabei nicht möglich war, entschied sich die Sparkasse, Klimazertifikate des Projektes „Bujagali Hydropower Project (Uganda)“ zu kaufen.

Nachhaltigkeit bei Produkten und in der Beratung

Auch die Anlagespezialisten der Sparkasse Osnabrück beraten ihre Kunden bei Interesse gezielt zum Thema nachhaltige Produkte. Gemeinsam mit der Deka bietet die Sparkasse Osnabrück die Geldanlage in entsprechende Investment-Fonds an. Dabei wird nur in Wertpapiere investiert, die nach Grundsätzen der Nachhaltigkeit ausgewählt werden. „Dazu werden die Emittenten z. B. nach Kriterien für Umweltmanagement, soziale Verantwortung oder auch Unternehmensführung bewertet“, sagt Nancy Plaßmann, die im Vorstand der Sparkasse Osnabrück das Privatkundengeschäft verantwortet. „Durch die Nachhaltigkeitsanalyse werden die jeweils am nachhaltigsten agierenden Emittenten ausgewählt.“ Einen besonderen Tipp hat Plaßmann noch: „Der Swisscanto Equity Fund Sustainable investiert in Unternehmen, die Lösungsbeiträge für gesellschaftliche Nachhaltigkeitsprobleme leisten. Dabei geht es um die Entkopplung des Wirtschaftswachstums vom Ressourcenverbrauch und der Förderung der Chancengleichheit.“

Des Weiteren nimmt die Finanzierung von erneuerbaren Energien (Photovoltaik, Biogas, Windenergie) in Stadt und Landkreis Osnabrück für die Sparkasse eine besondere Bedeutung ein. „Aus diesem Grund haben wir im Bereich Unternehmenskunden Berater, die auf diese Geschäfte spezialisiert sind“, so Firmenkundenvorstand André Schüller.

Zertifizierung durch den Deutschen Nachhaltigkeitskodex

Die Sparkasse Osnabrück hat außerdem eine Erklärung beim Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) eingereicht und sich zertifizieren lassen. „In diesem Bericht stellen wir unsere Maßnahmen rund um das Thema Nachhaltigkeit dar“, schildert Johannes Hartig. „Dabei geht es sowohl um strategische Aussagen als auch um einzelne Aspekte wie Ressourcenmanagement aber auch Arbeitnehmerrechte, Chancengerechtigkeit und Gemeinwesen.“ Die Sparkasse Osnabrück hat sich deshalb für den DNK entschieden, weil dieser den Bericht auch auf Richtigkeit prüft und zertifiziert. „Im Bericht ist sichtbar, dass viele Aspekte bei uns schon jahrzehntelang völlig selbstverständlich sind“, freut sich Nancy Plaßmann. „In den Bereichen Gleichstellung oder auch Unterstützung sozialer Anliegen in der Region waren wir schon immer Vorreiter.“

Kundenmagazin wird auf online umgestellt

In einer zunehmend multimedialen Welt ist ein weiterer Aspekt zunehmender Ressourceneffizienz das umfangreiche Online-Banking-Angebot. Es ermöglicht, einfach und komfortabel von zu Hause oder unterwegs aus via PC, Laptop, Tablet oder Mobiltelefon die anfallenden Finanzgeschäfte zu erledigen. Nancy Plaßmann: „Mit mehr als 104.000 freigeschalteten Konten sind über 55% unserer Privatgirokonten online.“ Online-Banking und damit verbundene Dienste wie das elektronische Postfach bieten viele Möglichkeiten, um Verbräuche sowie Emissionen einzusparen. Zudem versendet die Sparkasse Osnabrück das GiroLive-Magazin auch als ePaper. Nur GiroLive-Kunden, die das Magazin unbedingt in Papierform bekommen möchten, erhalten dies weiter per Post. Alleine die regelmäßige Produktion und der Versand verbrauchten jedes Jahr etwa 34 t CO2, 97 t Holz und 1,7 Mio. l Wasser.

Leasing-Fahrräder für die Mitarbeiter

Nachhaltige Programme bietet die Sparkasse Osnabrück auch ihrer Belegschaft. Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements haben Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die Möglichkeit, Fahrräder und Pedelecs zu leasen. Neben attraktiven Steuereinsparungen und vielen gesundheitlichen Vorteilen wie der Bewegungsförderung und der Stressreduzierung hat dies positive Effekte auf die Umwelt und die Verkehrssituation.
Seit mittlerweile 3 Jahren wird die autofreie Alternative angeboten. „Wir sind stolz, unseren Mitarbeitern einen solchen Mehrwert bieten zu können“, erläutert André Schüller. „Unsere Kolleginnen und Kollegen haben bereits 230 Fahrräder über uns geleast.“

Über die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und behördlichen Auflagen zum Umweltschutz hinaus ist die Sparkasse bemüht, den Umweltschutz aktiv und langfristig weiterzuentwickeln.
Besonders bei Renovierungsvorhaben an den Standorten wird auf eine optimale energetische Sanierung der Gebäude geachtet. „So konnten wir z. B. im Bereich unserer Hauptstelle durch umfangreiche Sanierungsmaßnahmen zwischen 2011 und 2018 den Stromverbrauch um 45 % reduzieren“, führt Hartig aus. Darüber hinaus installierte die Sparkasse Photovoltaikanlagen auf den Standorten der Hauptstelle und an den Filialen Lerchenstraße, Saarplatz und Sutthausen in Osnabrück sowie in Bad Iburg, Bohmte, Hollage und Ostercappeln. An verschiedenen Standorten wurde in den vergangenen Jahren die Beleuchtung auf LED umgestellt.

Mit Pressematerial der Sparkasse Osnabrück

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Heiko Pohlmann

Heiko Pohlmann gründete die HASEPOST 2014, basierend auf dem unter dem Titel "I-love-OS" seit 2011 erschienenen Tumbler-Blog. Die Ursprungsidee reicht auf das bereits 1996 gestartete Projekt "Loewenpudel.de" zurück. Direkte Durchwahl per Telefon: 0541/385984-11

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