Ferran Torres trifft in der Verlängerung, Argentinien unterliegt 0:1
Spanien hat zum zweiten Mal nach 2010 den Fußball-Weltmeistertitel gewonnen. Im Finale gegen Titelverteidiger Argentinien setzte sich die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente in der Verlängerung mit 1:0 durch. Der eingewechselte Ferran Torres vom FC Barcelona traf in der 106. Minute und besiegelte damit den Sieg, wie der Tagesspiegel und Transfermarkt übereinstimmend berichten. Argentinien, das bereits in der regulären Spielzeit mit zehn Mann spielte, konnte den Rückstand nicht mehr ausgleichen.
Argentinien im WM-Finale emotional am Limit
Enzo Fernández hatte zuvor die Rote Karte gesehen, was die ohnehin schon schwierige Lage der Südamerikaner weiter verschärfte. Transfermarkt betont, dass es nach dem Abpfiff zu hässlichen Szenen kam, als Argentiniens Leandro Paredes den Spanier Gavi am Leibchen packte und zu Boden schubste. Der Vorfall unterstreicht die angespannte Stimmung nach dem Spiel. Lionel Messi, der zum dritten Mal in einem WM-Finale stand, konnte seine Tränen nicht zurückhalten.
Messi scheitert erneut im WM-Finale
Der 39-Jährige hatte zuvor bereits angekündigt, dass dies vermutlich sein letztes Länderspiel war. Wie der Spiegel berichtet, stand der Schmerz der Niederlage ihm ins Gesicht geschrieben. Messi hatte in drei WM-Finals gestanden, gewann jedoch nur 2022 in Katar. Rodri, Mittelfeldspieler von Manchester City, wurde als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet und erhielt den Goldenen Ball. Unai Simón sicherte sich den Goldenen Handschuh als bester Torhüter, während der 19-jährige Pau Cubarsí als bester junger Spieler geehrt wurde.
Trump und Infantino bei WM-Pokalübergabe ausgepfiffen
US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino überreichten gemeinsam den WM-Pokal, was auf Kritik stieß. Wie der Tagesspiegel berichtet, wurden beide beim Betreten des Spielfelds mit Pfiffen empfangen. Trump hatte zuvor angekündigt, die WM „sofort“ wieder in die USA holen zu wollen, was er in einem Interview mit Fox News betonte. Infantino und Trump standen bereits in der Vergangenheit in der Kritik, unter anderem wegen der Aufhebung einer Sperre für den US-Stürmer Folarin Balogun, die nach einem Anruf Trumps bei Infantino erfolgte.
