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Startseite Deutschland & die WeltSpahn verteidigt teure Maskenbeschaffung als lebensrettende Notmaßnahme
Deutschland & die Welt

Spahn verteidigt teure Maskenbeschaffung als lebensrettende Notmaßnahme

von Hasepost Redaktion 15. Dezember 2025
von Hasepost Redaktion 15. Dezember 2025
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Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat vor der Enquete-Kommission des Bundestags seine umstrittene Maskenbeschaffung in der Corona-Pandemie verteidigt. Angesichts einer weltweiten Konkurrenz um Schutzausrüstung habe die Bundesregierung auf Schnelligkeit und Verfügbarkeit gesetzt und hohe Kosten bewusst in Kauf genommen, wie Spahn in Berlin erläuterte.

„Wildwest“ auf dem Weltmarkt für Masken

Jens Spahn schilderte bei der Anhörung am Montag in Berlin die internationale Lage zu Beginn der Pandemie. „Gleichzeitig wollten alle auf der Welt das Gleiche“, sagte Spahn. Das habe zu hohen Preisen und zu „Wildwest“ geführt. In der globalen Dimension habe auch ein Unterschied zu anderen Krisensituationen, wie etwa Erdbeben, bestanden, die regional mehr begrenzt seien, so der jetzige Unions-Fraktionschef weiter.

Die „herkömmlichen Methoden“ hätten bei der Beschaffung nicht funktioniert, erläuterte Spahn vor der Enquete-Kommission im Bundestag. Man habe nach dem Prinzip „Haben ist besser als brauchen“ gehandelt, wobei „Effektivität und Geschwindigkeit“ vor „Effizienz und Perfektion“ gegangen seien, sagte Spahn. Diese Entscheidungen seien im Krisenstab und im Corona-Kabinett getroffen und von verschiedenen Ausschüssen des Bundestags begleitet worden.

Schutz von Leben vor Kosten

Trotz der hohen Kosten, die durch die Beschaffung entstanden, sei die Strategie gewesen, dass der Schutz von Leben Vorrang habe, unabhängig von den finanziellen Aufwendungen. Rückblickend könne man unterschiedlicher Meinung sein, ob es sich um eine „Überbeschaffung“ gehandelt habe, doch in der damaligen Situation sei die Bevorratung für mögliche weitere Pandemiewellen notwendig gewesen, so der frühere Gesundheitsminister.

Dabei zog Spahn vor der Enquete-Kommission einen Vergleich zur Energiekrise im Jahr 2022, während der Gas auch zu jedem Preis gekauft worden sei, um die Energieversorgung sicherzustellen.

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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