Der Sozialverband Deutschland (SoVD) begrüßt die von der Regierungskoalition eingesetzte „Spritpreis-Taskforce“ und fordert gezielte Entlastungen für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen. Vor dem Hintergrund stark gestiegener Sprit- und Energiepreise warnt der Verband vor einer überproportionalen Belastung vieler Bürgerinnen und Bürger und dringt auf rasches Handeln.
SoVD fordert Schutz für Menschen mit geringeren Einkommen
Die von der Regierungskoalition eingerichtete „Spritpreis-Taskforce“ ist nach Einschätzung von Michaela Engelmeier, Vorstandsvorsitzende des Sozialverbands Deutschland (SoVD), ein Schritt in die richtige Richtung. Es sei „gut, dass die Bundesregierung nun endlich klare Signale setzt“ und versucht, Bürger vor „explodierenden Preisen zu schützen“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe).
Engelmeier verwies insbesondere auf die Lage in ländlichen Regionen. „Insbesondere in ländlichen Regionen gibt es für Arbeitswege, Einkäufe und Arzttermine häufig keine Alternative zum Auto“, sagte sie der „Rheinischen Post“. Nach Ansicht des SoVD treffe der Anstieg der Spritpreise damit viele Menschen, die auf das Auto angewiesen sind und keine Ausweichmöglichkeiten haben.
Kritik an Mineralölkonzernen
Scharfe Kritik übte Engelmeier an den Mineralölkonzernen. „Es kann nicht sein, dass Konzerne Krisen nutzen, um sich die Taschen zu füllen“, sagte sie der „Rheinischen Post“. Die steigenden Spritpreise stellten „für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen eine überproportionale Belastung“ dar. „Hier muss jetzt gehandelt werden“, so Engelmeier weiter gegenüber der „Rheinischen Post“.
Taskforce berät über hohe Sprit- und Energiepreise
Am Montag hatte eine von der Koalition eingesetzte Taskforce über den starken Anstieg der Sprit- und Energiepreise beraten. Ziel der Beratungen ist es, Wege zu finden, wie die Auswirkungen der Preissteigerungen begrenzt und Bürgerinnen und Bürger entlastet werden können.
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