In drei Wochen wird in Osnabrück ein neues Kommunalparlament gewählt. Wir haben erneut – zum letzten Mal vor dem Wahlsonntag – unsere „Sonntagsfrage“ für Osnabrück gestellt.
Nach der überraschenden Absage der Alternative für Deutschland (AfD), die nach mehrmaligem Hin und Her nun doch nicht zur Kommunalwahl antreten wird (HASEPOST berichtete zuerst), zeigen sich erneut große Verschiebungen im möglichen Wahlergebnis. Noch im Mai, bei unserer Sonntagsfrage in der 20. Kalenderwoche sah es so aus, als könne die AfD auf Anhieb die drittstärkste Fraktion im Stadtrat stellen.
Aus den aktuellen Antworten von mehr als 700 zufällig ausgewählten Lesern auf die Frage „Welche Partei würden Sie wählen, wenn am Sonntag Kommunalwahl wäre“, lässt sich ein Trend ablesen, der ein mögliches Ende der von SPD und Grünen dominierten „Regenbogenkoalition“ bedeuten könnte.
Ob die eher kleinen Parteien, insbesondere der online-affine Bund Osnabrücker Bürger (BOB), dessen Wurzeln und Gründung eng mit einer Facebookgruppe verbunden sind, auch „offline“ und im realen Wahllokal so gut abschneiden werden, ist eine der spannenden Fragen dieser Wahl.
Auch wie die UWG und die Migrantenpartei BIG tatsächlich abschneiden werden ist noch offen – sie haben ihre Wähler vor allem in Zielgruppen, die online vermutlich nur schwer erreicht werden. Gerade die Ergebnisse der kleinen Parteien in unserer Sonntagsfrage sollten daher mit Vorsicht betrachtet werden.
Gewinne und Verluste. So hätten HASEPOST-Leser in der KW33 gewählt.

