HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Spaziergängerin findet Rucksack mit Drogen in Glandorf
Kurzfristige Vollsperrung am 5. März aufgrund von Fahrbahnschäden...
Gute Nachricht des Tages: Wüste glänzt bei Jugend...
IHK und Unternehmer aus der Region Osnabrück für...
Nächtliche Vollsperrungen durch Sanierung der A30
Zweiter Schulstreik gegen Wehrpflicht: Schülerinnen und Schüler in...
Leistungsbetrug lohnt sich nicht für Mann aus dem...
Das ist die groß angelegte Bildungsoffensive im Landkreis...
Gruppe FDP/UWG zu Vandalismus-Schäden an Osnabrücker Ampeln: „Keine...
Wegen Nahost-Konflikt: Polizei Osnabrück verstärkt Schutzmaßnahmen an jüdischen...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite AktuellSo machen Osnabrücker Forscher eine 3.000 Jahre alte Kultstätte digital erlebbar
AktuellKulturOsnabrück

So machen Osnabrücker Forscher eine 3.000 Jahre alte Kultstätte digital erlebbar

von Hasepost 10. August 2025
von Hasepost 10. August 2025
Die Fundstätte des eisenzeitlichen Tempels Tel Moza. / Foto: Roy Albag, Tel Moẓa Expedition Project
19

Ein internationales Team rekonstruiert einen eisenzeitlichen Tempel bei Jerusalem – per 3D-Modell und App. Die Forschung eröffnet neue Einblicke in die Antike und erhält 520.000 Euro Förderung.

Eine Tempelanlage mit Geschichte

Ein antiker Tempel, verborgen unter der Erde nahe Jerusalem, gibt Einblicke in die religiöse Praxis und Architektur der Eisenzeit – und wird nun virtuell zum Leben erweckt. Seit über einem Jahrzehnt erforscht ein internationales Team unter Leitung der Universität Osnabrück und der Universität Tel Aviv die eisenzeitliche Kultstätte von Tel Moẓa. Das Projekt wird nun mit rund 520.000 Euro vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie der VolkswagenStiftung für drei weitere Jahre gefördert.

Von der Schnellstraße zur Sensation

Entdeckt wurde der Tempel durch eine Rettungsgrabung im Vorfeld des Baus einer neuen Schnellstraße nach Tel Aviv. Er liegt nur sieben Kilometer nordwestlich von Jerusalem und wird auf die Zeit zwischen 1.000 und 600 v. Chr. datiert. Die damalige Entdeckung durch Shua Kisilevitz und Kolleginnen und Kollegen der israelischen Altertumsbehörde war ein archäologischer Glücksfall – und markierte den Beginn intensiver, internationaler Forschungsarbeit.

„Ein direkter Einblick in die Kultpraxis der Eisenzeit“

„Diese Tempelanlage ist deshalb so bedeutsam, weil sie uns einen direkten Einblick in die Architektur sowie die Kultpraxis der Eisenzeit geben kann. Die literarischen Zeugnisse können somit durch die archäologischen Funde überprüft werden“, erklärt Dr. Anselm Hagedorn, Professor für Altes Testament und Antikes Judentum an der Universität Osnabrück.

Seit 2019 arbeiten Hagedorn und Dr. Florian Oepping mit Prof. Dr. Oded Lipschits und Dr. Shua Kisilevitz von der Universität Tel Aviv eng zusammen. Auch die Karls-Universität Prag und die Universität Malta sind beteiligt.

Von Mikroskop bis Bibel: drei Forschungsstränge

Mit der neuen Förderung sollen drei Teilprojekte realisiert werden:

  1. Mikroskopische Untersuchungen: Mit mikromorphologischen Analysen wollen die Forschenden herausfinden, wie die Tempelanlage kultisch und wirtschaftlich genutzt wurde.
  2. Text trifft Ausgrabung: Die archäologischen Befunde werden mit biblischen Überlieferungen verglichen, um die schriftlichen Quellen besser einordnen zu können.
  3. Digital begehbare Antike: Ein 3D-Modell und eine App sollen den Tempel digital rekonstruieren und für Besucherinnen und Besucher virtuell erlebbar machen.

„Wissenschaftlich fundierte Rekonstruktion“

„Hierbei ist es uns besonders wichtig, dass eine wissenschaftlich fundierte Rekonstruktion erfolgt, die auf Daten und Funden basiert“, betont Dr. Florian Oepping, derzeit Postdoc-Fellow der Minerva Stiftung an der Universität Tel Aviv. Die virtuelle Umsetzung dient nicht nur der Vermittlung, sondern auch der Erhaltung archäologischer Stätten – ein innovativer Schritt in der digitalen Konservierung historischer Kulturgüter.

Das Projekt trägt auch zum Ausbau der engen Partnerschaft zwischen der Universität Osnabrück und der Universität Tel Aviv bei. Es stärkt das internationale Profil der niedersächsischen Universität – und bringt das Wissen über die Welt der Eisenzeit auf völlig neue Weise in die Gegenwart.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
Hasepost

Dieser Artikel ist keinem bestimmten Kollegen zuzuordnen.

vorheriger Artikel
Sozialversicherung: Kürzungen bei Rente, Pflege und Krankenversicherung gefordert
nächster Artikel
Europas Staatschefs fordern mehr Druck auf Russland vor Trump-Putin-Gipfel

das könnte Sie auch interessieren

Spaziergängerin findet Rucksack mit Drogen in Glandorf

5. März 2026

Kurzfristige Vollsperrung am 5. März aufgrund von Fahrbahnschäden...

5. März 2026

Gute Nachricht des Tages: Wüste glänzt bei Jugend...

5. März 2026

IHK und Unternehmer aus der Region Osnabrück für...

5. März 2026

Nächtliche Vollsperrungen durch Sanierung der A30

5. März 2026

Zweiter Schulstreik gegen Wehrpflicht: Schülerinnen und Schüler in...

5. März 2026

Leistungsbetrug lohnt sich nicht für Mann aus dem...

5. März 2026

Das ist die groß angelegte Bildungsoffensive im Landkreis...

5. März 2026

Gruppe FDP/UWG zu Vandalismus-Schäden an Osnabrücker Ampeln: „Keine...

5. März 2026

Wegen Nahost-Konflikt: Polizei Osnabrück verstärkt Schutzmaßnahmen an jüdischen...

5. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Trump ersetzt Heimatschutzministerin Noem durch Senator Mullin

    5. März 2026
  • Iran-Krieg: Ökonomen erwarten nur begrenzte Folgen für Deutschland

    5. März 2026
  • Söder fordert wegen Energiekrise zeitweise Aussetzung der CO₂-Abgabe

    5. März 2026
  • EU warnt vor neuer Fluchtkrise durch Iran-Krieg

    5. März 2026
  • Mehrheit der Deutschen kritisiert US-israelischen Angriff auf Iran

    5. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3