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Startseite Deutschland & die WeltSiemens-Chef kritisiert langsame Politik und KI-Regulierung in Deutschland
Deutschland & die Welt

Siemens-Chef kritisiert langsame Politik und KI-Regulierung in Deutschland

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 20. November 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 20. November 2025
Siemens (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Siemens-Chef Roland Busch hat die Bundesregierung für zu zögerliches Handeln in der Wirtschafts- und Innovationspolitik kritisiert. In einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ bemängelte er langsame Prozesse, zu geringe Wachstumsambitionen und hemmende Regularien. Zudem verteidigte er milliardenschwere KI-Investitionen in den USA und China und stellte einen Zusammenhang zur europäischen Souveränitätsdebatte her.

Busch fordert höheres Wachstumstempo

Roland Busch geht nach eigenen Worten hart mit der Bundesregierung ins Gericht. „Man muss der Politik klarmachen, dass alles viel zu langsam geht und zu klein gedacht ist“, sagte Busch der „Süddeutschen Zeitung“. Es reiche nicht, jetzt zu sagen: „Toll, die Wirtschaft wächst wieder.“ Die Prognosen von „0,2 Prozent jetzt und 0,9 im nächsten Jahr“ seien „viel zu niedrig“. Busch wörtlich: „Wir müssen sagen, dass wir eine Zwei vor dem Komma brauchen und – das ist die gute Nachricht – auch das Potenzial dazu haben.“

Kritik an Regulierung von Daten und KI

Die Regulierung von Daten und KI dürfe sich „nicht negativ auf die Innovationsgeschwindigkeit in Deutschland und der EU auswirken“, sagte der Siemens-Chef der „Süddeutschen Zeitung“. Diese „Regularien müssen deutlich überarbeitet und Widersprüchliches abgeschafft werden, sodass sie nicht innovationshemmend, sondern beschleunigend wirken“.

Begründung für KI-Investitionen im Ausland

Busch rechtfertigte gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ KI-Investitionen von einer Milliarde Euro in den USA und China in den kommenden drei Jahren. Dies widerspreche nicht dem Souveränitäts-Ziel Europas. „Souveränität bedeutet nicht, unabhängig zu sein – sondern kritische, einseitige Abhängigkeiten zu reduzieren“, so Busch. Man habe sich „für die USA und China entschieden, weil wir dort weniger einschränkende und sich widersprechende Regularien vorfinden“.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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