Die Stadt Osnabrück freut sich über eine neue Brandmeister-Anwärterin, fünf neue Brandmeister-Anwärter und eine neue Brandoberinspektor-Anwärterin. Sie alle haben jetzt im Rathaus aus den Händen von Heike Pape, als Sozialvorstand unter anderem für die Feuerwehr zuständig, und Dietrich Bettenbrock, Leiter der Berufsfeuerwehr, ihre Ernennungsurkunden überreicht bekommen. Alle sieben sind nun Beamte auf Widerruf und starten in ihre zweijährige Ausbildung.
Ausbildung vor Karriere bei der Feuerwehr ist ein Muss
Wer einen Beruf bei der Feuerwehr ausüben möchte, muss bereits vorab eine abgeschlossene Ausbildung vorweisen. Die Anwärter und die Anwärterin haben eine handwerkliche Ausbildung oder eine Ausbildung zum Notfallsanitäter beziehungsweise zur Notfallsanitäterin abgeschlossen, bevor sie ihre Karriere bei der Feuerwehr begonnen haben. Die zweijährige Ausbildung zum Brandmeister oder zur Brandmeisterin umfasst dann neben der feuerwehrtechnischen Grundausbildung auch eine umfangreiche rettungsdienstliche Qualifikation. Am Ende steht die Laufbahnprüfung, auf die sie nun zwei Jahre lang hinarbeiten.
Für den Beruf des Brandoberinspektors muss man ein Hochschulstudium vorweisen
Wer Brandoberinspektor oder -inspektorin werden möchte, muss vor der Ausbildung ein Hochschulstudium in einem für die Fachrichtung Feuerwehr geeigneten Studiengang mit Abschluss Bachelor vorweisen. Es folgen ebenfalls eine zweijährige Ausbildung mit einer Grundausbildung bei einer Berufsfeuerwehr, mehrere Wachpraktika in Städten wie Emden oder Oldenburg mit Schulabschnitten in Celle. Nach bestandener Laufbahnprüfung ist die Anwärterin dann ab Sommer 2028 für die Aufgabe als Einsatzleiterin auf einer Feuerwache qualifiziert.
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