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Startseite Deutschland & die WeltSicherheitsbehörden: Untergetauchte Ex-RAF-Terroristen weiterhin gefährlich
Deutschland & die Welt

Sicherheitsbehörden: Untergetauchte Ex-RAF-Terroristen weiterhin gefährlich

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 8. April 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 8. April 2024
Kriminaltechnik der Polizei / Foto: dts
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Die untergetauchten ehemaligen RAF-Terroristen Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub stellen nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden in Niedersachsen weiterhin eine hohe Gefahr dar. Ihre Flucht und der Druck, ihren Lebensunterhalt zu sichern, könnten sie zu weiteren Straftaten bewegen, so die Behörden.

Potenzial für weitere Straftaten

Laut Friedo de Vries, Präsident des Landeskriminalamtes Niedersachsen, stünden Garweg und Staub unter hohem Druck. „Beide sind auf der Flucht und dürften unter hohem Druck stehen,“ sagte er in einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Es ist anzunehmen, dass sie sich derzeit eher darauf konzentrieren, nicht entdeckt zu werden. Aber: Sie müssen ihren Lebensunterhalt bestreiten.“ De Vries fügte hinzu, dass es nicht ausgeschlossen sei, „dass die beiden weitere Straftaten begehen“.

Erkenntnisse der Ermittler

Die Ermittler haben jedoch auch festgestellt, dass insbesondere Burkhard Garweg in der Lage ist, mit sehr wenig Geld auszukommen. Nach Angaben von de Vries soll er zuletzt auf einem Bauwagen-Platz in Berlin gelebt haben.

Garweg und Staub werden verdächtigt, in den vergangenen Jahren zusammen mit der festgenommenen Daniela Klette mehrere Raubüberfälle begangen zu haben und dabei große Summen Geld erbeutet zu haben. Alle drei gehören der dritten Generation der zwischenzeitlich aufgelösten RAF an.

Entdecktes Vermögen bei Klette

In der Wohnung von Klette in Berlin entdeckten die Ermittler größere Mengen Bargeld und Gold. Der genaue Wert der Funde ist nicht bekannt, aber de Vries bestätigte gegenüber der NOZ: „Fakt ist, dass Frau Klette über ein größeres Vermögen verfügt hat.“ Untersucht wird, ob das gefundene Vermögen Teil der mutmaßlichen Beute ist. „Was wir mutmaßen dürfen: Frau Klette hat im weitesten Sinne Buch geführt. Sie hat sich vergewissert, wie viel ausgegeben wurde, welche Mittel noch zur Verfügung stehen,“ so de Vries.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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