Der Vorsitzende der Senioren-Union, Hubert Hüppe (CDU), fordert die Bundesregierung zu einer schnellen Umsetzung der Vorschläge der Rentenkommission auf. Die Regierung solle den Empfehlungen im Grundsatz folgen, um Streit zu vermeiden, der aus seiner Sicht negative Folgen für Rentner, junge Menschen und die Demokratie hätte.
Appell zur schnellen Umsetzung der Rentenvorschläge
Der Vorsitzende der Senioren-Union Hubert Hüppe (CDU) ruft die Bundesregierung zu einer raschen Umsetzung der Vorschläge der Rentenkommission auf. „Die Regierung sollte den Vorschlägen im Grundsatz folgen. Streit wäre jetzt schlecht für alle – für Rentner, junge Leute und erst recht für die Demokratie“, sagte Hüppe der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe).
Hüppe bezeichnete die Vorschläge der Kommission als „ausgewogen und maßvoll“. Weiter sagte er, dass alle betroffen seien, aber: „Niemand wird überfordert und bei der Verlängerung der Lebensarbeitszeit soll individuell nach der Belastung differenziert werden“, so Hüppe gegenüber der „Rheinischen Post“. Es sei aus seiner Sicht positiv, dass das Rentenniveau nicht gekürzt werde.
Lob für Einigkeit in der Kommission
Positiv stimme Hüppe zudem, „dass es offensichtlich eine einheitliche Haltung der Mitglieder in der Kommission gebe“, wie er der „Rheinischen Post“ sagte. Dies werte er als Zeichen dafür, dass die vorgelegten Empfehlungen auf einem breiten Konsens innerhalb des Gremiums beruhten.
Forderung nach Änderungen bei Beamtenpensionen
Zugleich forderte Hüppe weitergehende Maßnahmen bei den Altersbezügen für Beamte. „Bei der Höhe von Pensionen sollte man darüber nachdenken, ob die letzten Bezüge das Maß aller Dinge sein sollten oder ob nicht die Erwerbshistorie eine stärkere Rolle spielen sollte. Da bestehen aus meiner Sicht große Einsparpotenziale“, sagte er der „Rheinischen Post“.
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