Angesichts steigender Energiepreise infolge des Iran-Kriegs fordert Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) von der Bundesregierung konkrete Schritte zur Stabilisierung von Preisen und Versorgung. Sie dringt darauf, die Gasspeicher rasch aufzufüllen und weitere Belastungen für Bürger und Wirtschaft zu vermeiden.
Schwesig fordert Plan zur Preisstabilisierung
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat die Bundesregierung angesichts der steigenden Energiepreise infolge des Iran-Kriegs aufgefordert, einen Plan zur Preisstabilisierung vorzulegen und die Gasspeicher schnell zu füllen. „Am Donnerstag ist Ministerpräsidentenkonferenz. Meine klare Erwartung ist, dass die Bundesregierung dort eine Lageeinschätzung gibt und auch Vorschläge macht, wie wir die Wirtschaft und die Energiepreise stabilisieren können“, sagte die Regierungschefin dem „Stern“. „Dazu gehört die schnelle Auffüllung der Gasspeicher.“
Sorge um Belastungen für Bürger und Wirtschaft
Es müsse nach den Worten von Schwesig klar sein, dass die Bürger und die Wirtschaft „jetzt keine weiteren Belastungen verkraften können“. Die Lage im Nahen Osten besorge sie, sagte die Sozialdemokratin dem „Stern“, in erster Linie die Situation der Zivilbevölkerung und der vor Ort festsitzenden deutschen Staatsbürger. „Aber auch die möglichen Folgen für die Energiepreise und die Wirtschaft machen mir Sorgen.“
Bereits beschlossene Entlastungen im Blick
Schwesig warnte davor, bereits auf den Weg gebrachte Entlastungen für die Bürger zu gefährden. Es sei in den letzten Monaten gemeinsam gelungen, die Energiepreise zu senken und die Pendler durch die Anhebung der Pendlerpauschale zu entlasten. „Diese Entlastungen dürfen jetzt nicht wieder verloren gehen“, sagte Schwesig dem „Stern“.
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