Schwere Sturmschäden in Rathen – Gebiet bleibt gesperrt
Nach einem schweren Unwetter in der Sächsischen Schweiz ist ein 28-jähriger Mann von einem umgestürzten Baum erschlagen worden. Wie der Spiegel berichtet, dürfen Besucher Teile des Nationalparks vorerst nicht mehr betreten. Die Feuerwehr ist im Großeinsatz, da viele Waldwege durch entwurzelte Bäume und lose Äste blockiert sind. Die Lage im Kurort Rathen bleibt unübersichtlich, wie die Welt unter Berufung auf einen Polizeisprecher schreibt.
Sturmböen stürzen Bäume im Elbsandsteingebirge
Die Wege seien nicht mehr begehbar, und die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Todesfalls dauern an. Laut der Leitstelle der Feuerwehr Dresden könnten massive Windbrüche am Amselsee und in der Felsenschlucht Schwedenlöcher die Ursache für die umgestürzten Bäume sein. Rettungskräfte brachten insgesamt 40 Menschen aus dem Gefahrengebiet in Sicherheit. Bis zum späten Abend wurde nach weiteren Betroffenen gesucht, doch niemand wurde mehr vermisst.
Felsenbühne Rathen stellt Spielbetrieb ein
Der Leiter des Spielbetriebs der Felsenbühne Rathen, Johannes Gärtner, sagte die kommenden Vorstellungen bis Montag ab. Die Felsenbühne, eines der größten Freilichttheater Sachsens, liegt direkt an der Elbe und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Auch in anderen Regionen Deutschlands kam es zu wetterbedingten Einsätzen. In Hamburg rückte die Feuerwehr am Freitagabend fast 100 Mal aus, vor allem wegen Wasser- und Sturmschäden.
Blitzschlag löst Waldbrand in Oberbayern aus
In Oberbayern entfachte ein Blitzschlag bei Bad Reichenhall einen Waldbrand, der durch Regen teilweise gelöscht wurde. Glutnester blieben jedoch bestehen, und Löscharbeiten mit Hubschraubern sollten bei Tageslicht fortgesetzt werden. Warnungen vor Gewittern und Sturm gab es zudem für Sachsen-Anhalt und Thüringen.