Am Bahnhof Herford ist es zu einem Zwischenfall gekommen, bei dem Schwefelsäure aus einem Güterzug austrat.
Die Deutsche Bahn hatte die Oberleitung in dem betroffenen Bereich geerdet, um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Laut einem Sprecher der Feuerwehr treten aktuell keine Gase oder Dämpfe mehr aus. Der Güterzug, der in Richtung Bielefeld unterwegs war, wurde in Herford gestoppt, nachdem Bahnmitarbeiter den Austritt einer Flüssigkeit bemerkt hatten. Der Bahnverkehr rund um den Bahnhof Herford ist stark beeinträchtigt. Sowohl Busse als auch Bahnen fuhren nicht, was zu Sperrungen mehrerer Strecken führte.
Bahnverkehr zwischen Bielefeld und Löhne komplett gestört
Betroffen waren die Linien RE6, RE70, RE78, RE61 und RB71. Zwischen Bielefeld und Löhne wurde ein Ersatzverkehr eingerichtet worden. Die Verspätungen werden voraussichtlich bis in die Nacht andauern. Die Bahn leitet den Fernverkehr um, was zu längeren Fahrzeiten von etwa einer Stunde für ICEs und ICs führt. Im Regionalverkehr werden Ersatzbusse eingesetzt.
Schwefelsäure-Unfall löst Großalarm in Herford aus
Reisende werden aufgefordert, sich vor Fahrtantritt online über mögliche Ausfälle zu informieren. Schwefelsäure ist eine stark ätzende Chemikalie, die Haut und Schleimhäute reizen und schädigen kann. Sie wird vor allem in der Düngemittelproduktion und zur Herstellung anderer Mineralsäuren verwendet. Konzentrierte Schwefelsäure kann bereits in kleinen Mengen erhebliche Schäden verursachen.
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