Nach Schüssen in einem Wohnhaus in Bramsche (Landkreis Osnabrück) ist am Montag zunächst eine Person ums Leben gekommen, eine weitere wurde schwer verletzt aufgefunden. Zuvor war das Gebäude an der Jahnstraße von einem Mobilen Einsatzkommando (MEK) umstellt worden.
[Update 15:05] Wie die Polizei inzwischen mitteilte ist die zweite Person noch am Einsatzort verstorben.
Was ist in Bramsche im Landkreis Osnabrück passiert?
Nach Angaben der Polizei ging am Montagmittag ein Notruf ein, in dem von mehreren Schüssen aus einem Einfamilienhaus berichtet wurde. Zudem sollen zuvor Hilfeschreie einer Frau wahrgenommen worden sein. Kurz darauf rückten zahlreiche Einsatzkräfte zur Jahnstraße aus.
Die Polizei sperrte den Bereich rund um das betroffene Wohnhaus weiträumig ab. Spezialkräfte sicherten das Gebäude und bereiteten das Betreten unter besonderen Schutzmaßnahmen vor.
Warum war ein Mobiles Einsatzkommando (MEK) im Einsatz?
Da von einer möglichen Bewaffnung im Gebäude ausgegangen werden musste, kam ein Mobiles Einsatzkommando zum Einsatz. In solchen Lagen hat die Eigensicherung höchste Priorität. Das Haus wurde unter Vollschutz betreten, um ein konkretes Lagebild zu erhalten.
Bestand Gefahr für Anwohner in Bramsche?
Nach Angaben der Polizei bezog sich die Gefahrenlage ausschließlich auf das Innere des Wohnhauses. Für Anwohnerinnen und Anwohner sowie umliegende Straßen habe zu keiner Zeit eine konkrete Gefahr bestanden. Die Straßenzüge rund um das Haus wurden vorsorglich abgesperrt und abgesichert.
Was ist zu den Hintergründen bekannt?
Zu den Hintergründen der Tat machte die Polizei zunächst keine Angaben. Auch zur Identität der betroffenen Personen sowie zum genauen Ablauf der Ereignisse liegen bislang keine weiteren Informationen vor.
Die Ermittlungen dauern an. Weitere Details sollen nach Abschluss der ersten Maßnahmen bekanntgegeben werden.
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