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Startseite Deutschland & die WeltScheidungen und Eheschließungen in Deutschland weiter rückläufig
Deutschland & die Welt

Scheidungen und Eheschließungen in Deutschland weiter rückläufig

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 26. Juni 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 26. Juni 2025
Standesamt / Foto: dts
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Im Jahr 2024 wurden in Deutschland rund 129 300 Ehen geschieden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mitteilte, lag die Zahl damit nahezu auf dem Niveau des Vorjahres und markiert weiterhin einen der niedrigsten Werte seit der deutschen Vereinigung. Auch die Anzahl der Eheschließungen ist rückläufig: 2024 wurden 349 200 neue Ehen registriert, 3,3 Prozent weniger als 2023.

Rückgang bei Scheidungen und Eheschließungen

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hat sich die Zahl der Scheidungen in Deutschland – mit wenigen Ausnahmen – seit dem Jahr 2003 deutlich verringert. Im Jahr 2024 wurden 39,6 Prozent weniger Ehen geschieden als damals. Die Entwicklung spiegelt sich auch bei den Eheschließungen wider: Langfristig nimmt die Zahl der Hochzeiten ebenfalls ab. So wurden 2024 insgesamt 349 200 Ehen geschlossen, das sind 11 800 weniger als im Vorjahr. Zwischen Mann und Frau wurden 340 400 Ehen geschlossen (2023: 351 800), zwischen Personen gleichen Geschlechts waren es 8 800 (2023: 9 200).

Betroffene Kinder bei Scheidungen

Etwas mehr als die Hälfte der im Jahr 2024 geschiedenen Ehepaare – 50,8 Prozent beziehungsweise rund 65 700 – hatte minderjährige Kinder, wie die Statistiker von Destatis mitteilten. Unter diesen Paaren hatten 48,0 Prozent ein Kind, 40,0 Prozent zwei Kinder und 12,0 Prozent drei oder mehr Kinder. „Damit setzt sich der langjährige Trend eines Rückgangs des Anteils der Ehescheidungen mit einem Kind und der Zunahme des Anteils mit zwei oder mehr Kindern fort“, so das Statistische Bundesamt. Insgesamt waren im Jahr 2024 etwa 111 000 Minderjährige von der Scheidung ihrer Eltern betroffen.

Dauer der Ehen und Scheidungsgründe

Die meisten Ehen – 80,5 Prozent – wurden nach einer Trennungszeit von einem Jahr geschieden. Scheidungen nach dreijähriger Trennung machten einen Anteil von 18,5 Prozent aus. „In diesen Fällen wird unwiderlegbar vermutet, dass die Ehe gescheitert ist“, erklärte das Bundesamt. In 1,0 Prozent der Fälle waren spezielle Regelungen wie die Scheidung vor einjähriger Trennung oder Scheidungen nach ausländischem Recht maßgeblich.

Im Durchschnitt waren die im Jahr 2024 geschiedenen Ehepaare 14 Jahre und 8 Monate verheiratet. Bei etwa 21 200 oder 16,4 Prozent der Paare erfolgte die Scheidung im Jahr der Silberhochzeit oder später. In den 1990er Jahren lag dieser Anteil noch zwischen 10 und 11 Prozent. Der Anteil ist danach bis Mitte der 2010er Jahre gestiegen und liegt seither etwa auf dem heutigen Niveau.

Verfahren und gleichgeschlechtliche Ehen

Bei 90,0 Prozent der Ehescheidungen wurde 2024 der Scheidungsantrag mit Zustimmung des Ehegatten oder der Ehegattin gestellt. In 6,0 Prozent der Fälle wurde der Antrag von beiden Ehepartnern gemeinsam eingereicht. In den übrigen 4,0 Prozent stimmte der Ehegatte oder die Ehegattin dem gestellten Antrag nicht zu.

Laut Destatis ließen sich im Jahr 2024 rund 1 500 gleichgeschlechtliche Paare scheiden. Das waren etwa 200 oder 18,1 Prozent mehr als im Jahr 2023. Scheidungen gleichgeschlechtlicher Paare machten 2024 1,2 Prozent aller Ehescheidungen aus.

Gleichgeschlechtliche Paare, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, können diese nicht durch Scheidung, sondern durch Aufhebung beenden. 2024 wurden rund 500 Aufhebungen von Lebenspartnerschaften erfasst, etwa 100 oder 19,6 Prozent weniger als im Vorjahr. „Damit ist die Zahl das fünfte Jahr in Folge gesunken“, teilte das Statistische Bundesamt mit. Seit der Einführung der „Ehe für alle“ im Oktober 2017 können in Deutschland keine Lebenspartnerschaften mehr begründet werden, sodass zunehmend eine Verschiebung von den Aufhebungen zu den Scheidungen zu beobachten ist.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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