Schauspieler Mario Adorf ist im Alter von 95 Jahren in Paris gestorben. Er starb am Mittwoch nach kurzer Krankheit in seiner Wohnung, wie die „Bild“ unter Berufung auf sein Management berichtet. Adorf galt über mehrere Jahrzehnte als eine prägende Figur des deutschsprachigen Films und wirkte auch international an zahlreichen Produktionen mit.
Karriere über mehrere Jahrzehnte
Mario Adorf starb am Mittwoch nach kurzer Krankheit im Alter von 95 Jahren in seiner Wohnung in Paris, wie die „Bild“ unter Berufung auf sein Management berichtet. In seiner mehrere Jahrzehnte andauernden Karriere war Adorf nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Hörbuch- und Hörspielsprecher, Synchronsprecher sowie Autor tätig.
Nach Anfängen auf der Bühne feierte Adorf im Jahr 1957 seinen Durchbruch mit dem Kriminalfilm „Nachts, wenn der Teufel kam“. 1963 spielte er den Bösewicht im ersten Teil der „Winnetou“-Trilogie. Es folgten in den kommenden Dekaden zahlreiche weitere Hauptrollen, zunächst vor allem als Antagonist, später oft auch als Patriarch.
Internationale Erfolge und späte Rollen
Erfolge feierte Adorf auch im internationalen Kino, unter anderem in Italien. Er stand bis ins hohe Alter vor der Kamera, unter anderem spielte er 2018 noch Karl Marx in dem Doku-Drama „Karl Marx – der deutsche Prophet“.
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