HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
2:0-Heimsieg gegen Viktoria Köln: VfL Osnabrück verteidigt Tabellenführung...
Zusammenstoß beim Abbiegen: Schwerer Motorradunfall in Bad Essen
Präsidentin der Uni Osnabrück auf Platz 3 bei...
Frisch saniert, aber ohne Dach: Busfahrgäste stehen an...
Frau in Osnabrück auf Fahrbahn gestoßen: Tatverdächtiger in...
Gute Nachricht des Tages: Universität Osnabrück unterstützt neu...
Verkehrskontrolle in Osnabrück bringt mutmaßlichen Drogenhandel ans Licht
Zwei Tote nach Schüssen in Bramsche sind Vater...
Robotik „made in Osnabrück“: Wieso Studierende den Verein...
Verwaltungsgericht weist Klage zum Radentscheid in Osnabrück ab
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltSalzgitter-Chef: Kein Staatsgeld, fairer Wettbewerb nötig
Deutschland & die Welt

Salzgitter-Chef: Kein Staatsgeld, fairer Wettbewerb nötig

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 23. Dezember 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 23. Dezember 2024
Arbeiter / Foto: dts
14

**Stahlbranche vor Herausforderungen: Salzgitter fordert fairen Wettbewerb statt Subventionen**

Die Stahlindustrie in Deutschland steht vor großen Herausforderungen, insbesondere durch die ungebremste Stahlschwemme aus China. Gunnar Groebler, Chef des Stahlkonzerns Salzgitter, betont, dass staatliche Dauersubventionen keine Lösung seien und fordert stattdessen faire Wettbewerbsbedingungen. Er sieht sowohl die nationale Politik als auch die EU in der Pflicht, um den Herausforderungen der Branche entgegenzutreten.

Forderungen an die Politik

Gunnar Groebler, seit September Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, äußert sich kritisch über die aktuelle Lage der Stahlindustrie. „Wir brauchen fairen Wettbewerb und keine Dauersubventionen“, sagte er der FAZ. In Bezug auf die Bundestagswahlen fordert Groebler eine Diskussion über Fördergelder als Investitionen in den Standort. Er sieht die EU gefordert, Maßnahmen gegen die chinesische Stahlschwemme zu ergreifen: „Das sind Dumpingpreise. Dem gilt es auf EU-Ebene einen Riegel vorzuschieben. Das können Zölle sein oder andere Schutzmaßnahmen.“

Grünstahl und geopolitische Herausforderungen

Groebler sieht auch die Notwendigkeit, die Verwendung von Grünstahl zu fördern. Er weist darauf hin, dass momentan grauer Stahl aufgrund niedriger CO2-Preise deutlich günstiger ist, und erhofft sich Unterstützung für den Grünstahl, um die Wertschöpfung in Europa zu erhalten. Ein Ansatz könnten „grüne Leitmärkte“ sein, zum Beispiel durch Vorgaben in der öffentlichen Beschaffung oder der Automobilindustrie. Groebler warnt vor den wachsenden Handelsbarrieren infolge der geopolitischen Lage und fordert Europa auf, sich diesen Herausforderungen zu stellen: „Wenn Europa sich nicht auf diese Herausforderung einstellt, dann werden wir die Opfer des heutigen Freihandelssystems werden.“

Transformation und finanzielle Stabilität

Salzgitter setzt auf die Transformation zur Grünstahlproduktion und bleibt nach Groeblers Aussage im Plan: „2033 sollen alle drei Hochöfen ersetzt sein.“ Trotz einiger Rückschläge, wie der Verzögerung des Baus einer Wasserstoffpipeline, steht das Transformationsprojekt unter dem Namen „Salcos“ finanziell stabil. Salzgitter hat sich zwar hoch verschuldet, doch die Banken zeigen weiterhin Vertrauen und haben einen Konsortialkredit vorzeitig bis 2030 verlängert.

Groebler sieht keine Notwendigkeit, das große Aktienpaket am Kupferhersteller Aurubis zu verkaufen. Er zeigt sich zufrieden mit der Performance von Aurubis und den positiven Auswirkungen der neuen Vorstände. Groebler kommentiert nicht die Beteiligung des Drogerieunternehmers Dirk Roßmann als zweiten Großaktionär von Salzgitter, betont jedoch, dass er keinen aktuellen Kontakt zu ihm hat.

Trotz der Herausforderungen plant Salzgitter keinen großangelegten Stellenabbau wie bei Thyssenkrupp. Groebler bestätigt, dass es kein entsprechendes Programm gebe: „Natürlich haben wir schwierige Zeiten und schauen uns an, welche Prozesse wir effizienter machen können, und dies betrifft punktuell auch das Personal. Ein Programm wie bei Thyssenkrupp gibt es bei uns aber nicht.“ Salzgitter setzt auf eine effiziente Unternehmensstruktur und die enge Abstimmung mit der Mitbestimmung.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Keine Fahrerlaubnis, zu schnell und trotz Verbot überholt: Polizei stoppt Gespann auf A30
nächster Artikel
TV Bissendorf-Holte unterliegt TuS Spenge im letzten Spiel des Jahres mit 33:24

das könnte Sie auch interessieren

Linke fordert staatliche Bürger-Schufa gegen wachsende Privatinsolvenzen

4. März 2026

DIHK warnt vor hohen Gaspreisen durch Iran-Konflikt

4. März 2026

Bildungsministerin: Iran-Krieg soll altersgerecht im Unterricht behandelt werden

4. März 2026

Experte warnt: Irankonflikt könnte neue Weltwirtschaftskrise auslösen

4. März 2026

Wagenknecht fordert Steuersenkung und Preisaufsicht gegen Energiepreisschock

4. März 2026

Schwesig fordert Bundesregierung zu Plan gegen Energiepreis-Schock

4. März 2026

US-Börsen fallen wegen Nahost-Krise, Ölpreis steigt

3. März 2026

US-Fonds ziehen Kapital aus Europa und Schwellenländern ab

3. März 2026

Kartellamt rät Autofahrern: Spritpreise vor dem Tanken vergleichen

3. März 2026

SPD-Politiker kritisiert Außenminister Wadephul scharf für Krisenkommunikation

3. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Linke fordert staatliche Bürger-Schufa gegen wachsende Privatinsolvenzen

    4. März 2026
  • DIHK warnt vor hohen Gaspreisen durch Iran-Konflikt

    4. März 2026
  • Bildungsministerin: Iran-Krieg soll altersgerecht im Unterricht behandelt werden

    4. März 2026
  • Experte warnt: Irankonflikt könnte neue Weltwirtschaftskrise auslösen

    4. März 2026
  • Wagenknecht fordert Steuersenkung und Preisaufsicht gegen Energiepreisschock

    4. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3