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Startseite Deutschland & die WeltRWE kritisiert Rückkehr alter Kohlekraftwerke aus Reserve
Deutschland & die Welt

RWE kritisiert Rückkehr alter Kohlekraftwerke aus Reserve

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 31. März 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 31. März 2025
Kohlekraftwerke / Foto: dts
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Der größte deutsche Stromerzeuger RWE warnt vor den Plänen der Koalitionsverhandler von Union und SPD, alte Kohlekraftwerke aus der Reserve zu aktivieren, um Preisspitzen im Stromgroßhandel auszugleichen. Ein internes Papier, das dem „Spiegel“ vorliegt, bezeichnet diese Strategie als kontraproduktiv und schädlich für die Zukunft des Energiemarkts.

Kritik an Rückkehr alter Kraftwerke

RWE kritisiert die Rückkehr alter Kraftwerke in die aktive Stromerzeugung als „Irrweg“, der den Strompreis nicht senken, sondern negative Auswirkungen haben würde. Laut dem Unternehmen würden Anlagen, die „über Jahre in der Reserve alimentiert wurden“, neue Batterien und flexiblere Kraftwerke aus dem Markt drängen. Der Energieversorger betont, dass der zukünftige Strommarkt, der von erneuerbaren Energien geprägt sein wird, genau solche innovativen Anlagen benötigt.

Wirtschaftliche Anreize für Betreiber

Die aktuelle Planung könnte laut RWE wirtschaftliche Fehlanreize setzen. Sollte ein neueres Gaskraftwerk aufgrund gesunkener Börsenstrompreise durch die Rückkehr der alten Kraftwerke unwirtschaftlich werden, könnte der Betreiber versuchen, sein Kraftwerk in die Reserve zu verlagern. In der Reserve würde der Staat die Betriebskosten übernehmen, was zu einer letztendlichen Umlegung der Kosten auf alle Verbraucher über die Netzentgelte führen würde. Diesen Effekt bezeichnet RWE als „absurd“ und zweifelt daran, dass die Rückkehr der Reservekraftwerke tatsächlich zu einer Verbraucherentlastung führen wird.

Geplante Einsatzstrategien von Union und SPD

Derzeit umfasst die Reservekraftwerkskapazität in Deutschland knapp 8,6 Gigawatt (GW), hauptsächlich bestehend aus Steinkohleanlagen, sowie weitere 1,4 GW in der Kapazitätsreserve. Laut den Plänen der Union und SPD sollen diese Reservekraftwerke nicht nur bei Versorgungsengpässen, sondern auch zur Stabilisierung der Strompreise eingesetzt werden. Dies geht aus einem Papier der Arbeitsgruppe Klima und Energie hervor, das die Nutzung der Reservekraftwerke über bisherige Notfälle hinaus vorsieht.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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