Trotz US-Blockade: Russischer Tanker liefert Öl nach Kuba mit Trumps Zustimmung.
Ein russischer Öltanker mit etwa 730.000 Barrel Rohöl ist auf dem Weg nach Kuba und soll die Insel bis Dienstag erreichen. Diese Lieferung erfolgt mit der ausdrücklichen Billigung von US-Präsident Donald Trump, obwohl die USA eine aggressive Wirtschaftsblockade gegen Kuba aufrechterhalten. Die Blockade hat zu weitverbreitetem Leid unter der kubanischen Bevölkerung geführt, darunter landesweite Stromausfälle und ein zusammengebrochener öffentlicher Nahverkehr. Die Ankunft des Tankers könnte vorübergehend Erleichterung bringen, doch Trump stellte die langfristige Wirkung infrage und bezeichnete Kuba unter der Führung von Präsident Miguel Díaz-Canel als ‚am Ende‘.
Tanker vor Kuba erwartet – USA geben grünes Licht
Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, befindet sich der Tanker bereits vor der Ostspitze Kubas und wird in der Hafenstadt Matanzas erwartet. Kubanische Staatsmedien haben die Ankunft des Schiffes bestätigt, während kubanische Regierungsvertreter bisher keine Stellungnahme abgegeben haben. Trump bestätigte während einer Presseunterrichtung an Bord der Air Force One, dass dem Tanker die Weiterfahrt gestattet werde.
Trump blockt Vorwürfe ab – Kuba-Deal bleibt möglich
Er betonte, er habe keinerlei Einwände, unabhängig von der Herkunft des Schiffs, und wies den Vorschlag zurück, dieser Schritt würde dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zugutekommen. Die Lieferung erfolgt nur wenige Tage, nachdem Trump auf einem Investitionsforum in Miami gesagt hatte, ‚Kuba ist als Nächstes dran‘. Diese Aussage zog er jedoch schnell zurück und forderte das Publikum auf, so zu tun, ‚als hätte ich das nicht gesagt‘. Gleichzeitig hat die Trump-Regierung in den vergangenen Wochen diplomatische Gespräche mit kubanischen Vertretern aufgenommen.
Kuba verhandelt mit USA gegen Treibstoffkrise
Díaz-Canel hat bestätigt, dass Verhandlungen im Gange sind, um eine Konfrontation zu vermeiden. Kuba leidet unter schweren Treibstoffengpässen und wirtschaftlichen Verwerfungen, die durch den Ausfall von Öllieferungen aus Venezuela noch verschärft werden. In einem Gespräch mit NBC, über das auf X berichtet wurde, sagte Kubas stellvertretender Außenminister Carlos Fernández de Cossío Domínguez: ‚Die USA, die mächtigste Nation der Welt, mussten fast sieben Jahrzehnte darauf verwenden, zu versuchen, das System der [kubanischen] Regierung zu zerstören, und sind dennoch gescheitert.‘
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