HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Fast 4.900 Helfer beim Stadtputztag 2026: Osnabrück gemeinsam...
Das sind die neuen Öffnungszeiten der AWIGO-Grünplätze im...
Projektmesse der Hochschule Osnabrück zeigt studentische Ideen für...
Durch Wärmebildkameras: Intelligente Ampeltechnik sorgt für besseren Verkehrsfluss...
Iran-Konflikt: Wo man in Osnabrück noch billig tanken...
Sperrung ab dem 3. März: Bauarbeiten in Ortsdurchfahrt...
Bischof und Generalvikar nehmen an Solidaritätswache teil
Warum sich mehr als 350 pädagogische Kräfte aus...
Neue barrierefreie Haltestelle in Ohrbeck
3:1-Erfolg in Aue: VfL Osnabrück springt vorübergehend an...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite AktuellRückgang von 34 Prozent: Eigenheimbau in Osnabrück schrumpft
AktuellOsnabrück

Rückgang von 34 Prozent: Eigenheimbau in Osnabrück schrumpft

von PM 21. September 2023
von PM 21. September 2023
Wohnungsschlüssel (Symbolbild)
5

Schlechte Chancen auf ein Wohnen in den eigenen vier Wänden: Vom Einfamilienhaus über das Reihenhaus bis zur Eigentumswohnung – in Osnabrück gibt es rund 29.000 Wohnungen, für die keine Miete bezahlt werden muss. Denn ihre Eigentümer nutzen sie selbst. Die Wohneigentumsquote in Osnabrück liegt damit bei rund 32,9 Prozent. Das geht aus einer aktuellen Regional-Analyse zum Wohnungsmarkt hervor, die das Pestel-Institut (Hannover) gemacht hat.

Darin geben die Wissenschaftler eine eher düstere Prognose, wenn es um das Wohneigentum in Osnabrück geht: In den ersten sechs Monaten dieses Jahres gab es nach Angaben des Pestel-Instituts in ganz Osnabrück lediglich 40 Baugenehmigungen für neue Ein- und Zweifamilienhäuser. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2022 waren es noch 61 Baugenehmigungen. „Damit ist der Eigenheimbau innerhalb von nur einem Jahr um 34 Prozent zurückgegangen“, sagt Matthias Günther. Der Leiter des Pestel-Instituts sieht „das Wohneigentum weiter auf der Rutschbahn“. Um eine Kehrtwende zu erreichen, müsse der Staat dringend ein effektives Wohneigentumsprogramm auf die Beine stellen.

Wohnträume platzen in Serie

„Der Traum vom eigenen Haus, von der eigenen Wohnung – er platzt gerade in Serie. Wenn es um das Anschaffen von Wohneigentum geht, ist auch Osnabrück quasi in eine Schockstarre verfallen“, sagt Katharina Metzger vom Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB), der die Wohnungsmarkt-Untersuchung beim Pestel-Institut in Auftrag gegeben hat. Nur wenige Menschen könnten sich die eigenen vier Wände heute noch leisten. „Hohe Zinsen, hohe Baulandpreise, hohe Baukosten, die vor allem auch durch hohe Klimaschutz-Auflagen nach oben getrieben werden: Wohneigentum scheitert am Geld“, so Metzger.

Die Wissenschaftler vom Pestel-Institut sprechen sich in ihrer Untersuchung deshalb für ein „Bundes-Baustartkapital“ aus. „Wer heute neu bauen will, der braucht vor allem eines: günstiges Geld. Notwendig ist deshalb ein Bundes-Baudarlehen mit höchstens 1,5 Prozent Zinsen als Startkredit fürs Wohneigentum. Der Staat sollte den Menschen den festen Niedrigzins für 20 Jahre bieten – und das für einen Kredit in Höhe von bis zu 4.000 Euro je Quadratmeter Wohnfläche“, fordert Wohnungsmarktforscher Matthias Günther. Dadurch ließe sich der Neubau von Ein- und Zweifamilienhäusern, von Eigentumswohnungen und Reihenhäusern auch in Osnabrück wieder pushen. „Mit der Garantie eines langfristig kalkulierbaren und günstigen Kredits würde der Bund den Menschen die Chance geben, zu ‚Neubau-Startups‘ zu werden“, so Günther.

500 Millionen Euro vom Bund notwendig

Um mehr Wohneigentum möglich zu machen, sei deshalb ein mehrere Milliarden Euro schweres Darlehenspaket des Bundes notwendig. Die bestehende, erst in diesem Jahr neu eingeführte Wohneigentumsförderung des Bundes erklärt das Pestel-Institut für gescheitert: Mit 350 Millionen Euro ließe sich bestenfalls der Neubau von 2.000 Eigenheimen anschieben. Das Ziel des Bundes sollte es aber sein, 100.000 neu gebaute Eigenheime pro Jahr zu schaffen und damit an frühere Kapazitäten bei der Bildung von Wohneigentum anzuknüpfen. „Außerdem geht die aktuelle Wohneigentumsförderung der Ampel völlig an der Lebensrealität vorbei: Wer sie in Anspruch nimmt, braucht ein niedriges Einkommen. Er muss aber gleichzeitig genug Geld auf der hohen Kante haben, um sich bei hohen Grundstückspreisen und hohen Baukosten einen Neubau leisten zu können“, so Institutsleiter Matthias Günther.

„Ins Geld geht vor allem der Energiespar-Zwang. Hier muss der Bund einen Gang zurückzuschalten“, sagt die Präsidentin des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel, Katharina Metzger. Wer heute für sein Wohneigentum die Förderung vom Bund nutzen wolle, müsse nach dem „extrem ehrgeizigen Effizienz-Standard 40“ bauen. „Das ist aber auch extrem teuer. Also macht es kaum einer. Der Staat muss endlich davon wegkommen, nur ‚Super-Klimaschutzhäuser‘ zu fördern. Denn die hohen Standards machen das Bauen richtig teuer“, so Metzger. Und das bei einer Kosten-Nutzen-Relation, die schon rechnerisch nicht passe. „Das Geld, das zusätzlich beim Neubau in den Klimaschutz gesteckt werden muss, holt auf Jahre hinweg keiner beim Energiesparen mehr heraus“, sagt die BDB-Präsidentin.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
PM

Täglich erreichen uns dutzende Pressemitteilungen, von denen wir die auswählen, die wir für unsere Leser für relevant und interessant halten. Sofern möglich ergänzen wir die uns übermittelten Texte. Sofern nötig kürzen wir allzu werberische Aussagen, um unsere Neutralität zu wahren. Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht gekürzt.

vorheriger Artikel
„Alarmstufe Rot: Krankenhäuser in Not!“: Auch 150 Mitarbeitende der Niels-Stensen-Kliniken in Hannover
nächster Artikel
Bundesbank dämpft Erwartungen auf Zinspause

das könnte Sie auch interessieren

Fast 4.900 Helfer beim Stadtputztag 2026: Osnabrück gemeinsam...

1. März 2026

Das sind die neuen Öffnungszeiten der AWIGO-Grünplätze im...

1. März 2026

Projektmesse der Hochschule Osnabrück zeigt studentische Ideen für...

1. März 2026

Durch Wärmebildkameras: Intelligente Ampeltechnik sorgt für besseren Verkehrsfluss...

1. März 2026

Iran-Konflikt: Wo man in Osnabrück noch billig tanken...

1. März 2026

Sperrung ab dem 3. März: Bauarbeiten in Ortsdurchfahrt...

1. März 2026

Bischof und Generalvikar nehmen an Solidaritätswache teil

1. März 2026

Warum sich mehr als 350 pädagogische Kräfte aus...

1. März 2026

Neue barrierefreie Haltestelle in Ohrbeck

28. Februar 2026

3:1-Erfolg in Aue: VfL Osnabrück springt vorübergehend an...

28. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • EU-Staaten ignorieren weitgehend deutsche Dublin-Rücknahmeersuchen für Asylbewerber

    2. März 2026
  • Länder skeptisch: Kaum Bereitschaft für neue Sekundärmigrationszentren

    2. März 2026
  • Grüne fordern Brückenstrompreis: Neue Wirtschaftsstrategie für Deutschland

    2. März 2026
  • Rentenexperte fordert: Beamte sollen in gesetzliche Rente zahlen

    2. März 2026
  • SPD warnt vor neuer Flüchtlingswelle durch Nahost-Eskalation

    2. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3