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Startseite Deutschland & die WeltRichterwahl-Debakel: SPD zweifelt an Unions-Verlässlichkeit
Deutschland & die Welt

Richterwahl-Debakel: SPD zweifelt an Unions-Verlässlichkeit

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 13. Juli 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 13. Juli 2025
Jens Spahn und Friedrich Merz (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Nach der gescheiterten Wahl von drei Verfassungsrichtern im Bundestag werden in der SPD Zweifel an der Verlässlichkeit der Union laut. Vor allem Bundeskanzler Friedrich Merz und Unionsfraktionschef Jens Spahn (beide CDU) geraten in die Kritik, da es ihnen offenbar nicht gelingt, die eigenen Reihen zu einen. SPD-Vertreter warnen vor politischen Spätfolgen und mahnen eine verlässliche Zusammenarbeit der Koalitionspartner an.

Kritik an der Union nach gescheiterter Richterwahl

Thüringens Innenminister und SPD-Landesvorsitzender Georg Maier äußerte sich im „Handelsblatt“ (Montagsausgabe) besorgt über die Entwicklungen im Bundestag. „Erschreckend ist, dass es noch nicht einmal dem Bundeskanzler gelingt, die Union hinter sich zu scharen“, sagte Maier und bezog sich dabei auf Bundeskanzler Friedrich Merz. Weiter führte Maier aus: „Wie soll er das Land durch schwierige Zeiten führen, wenn ihm die eigenen Leute schon bei vergleichsweise unbedeutenden Entscheidungen die Gefolgschaft verweigern?“ Er sieht Deutschland ebenso wie andere freiheitliche Demokratien „in einem existenziellen Kampf gegen den Autoritarismus“. Vor diesem Hintergrund betonte Maier: „Da könne man sich solche nutzlosen und kräftezehrenden Konflikte unter Demokraten nicht mehr leisten.“ (Quelle: „Handelsblatt“)

Ernste Zweifel an der Koalitionsfähigkeit

Auch der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Wiese, äußerte sich gegenüber dem „Handelsblatt“ besorgt über die fehlende Geschlossenheit der Union. „Für die Zukunft der Zusammenarbeit ist es unerlässlich, dass die Unionsfraktion geeint ist“, sagte Wiese. Er hob hervor, dass man sich auf gemeinsame Absprachen verlassen können müsse. Hintergrund ist die gemeinsame Nominierung der SPD-Richterkandidatin Frauke Brosius-Gersdorf im Richterwahlausschuss durch CDU und CSU sowie die Unterstützung der Unionsfraktionsführung für ihre Wahl.

Der SPD-Abgeordnete Ralf Stegner sieht durch das Scheitern der Richterwahl die Stabilität des Regierungsbündnisses mit der Union gefährdet. In seiner Aussage gegenüber der Zeitung erklärte Stegner: „Wenn schon in einer solchen Frage die Handlungsfähigkeit der Koalition in Zweifel steht, kommt das Regierungsschiff reichlich früh in schwere See.“ Nach Ansicht Stegners gibt es kurzfristig nur einen Profiteur des Debakels: „Die einzigen Gewinner seien die AfD-Abgeordneten, deren hämische Triumphgesänge den Bundestag und die demokratischen Fraktionen lächerlich gemacht haben.“ (Quelle: „Handelsblatt“)

Warnungen vor Annäherung an die AfD

Der SPD-Politiker Sebastian Roloff warnte im Zusammenhang mit der Richterwahl die Union davor, sich in Richtung AfD zu öffnen. „Die Unionsführung ist gut beraten, jede vorsichtige Öffnungstendenz hin zu einer gesichert rechtsextremen Partei direkt zu unterbinden und sich auch nicht im Diskurs von Rechtsaußen treiben zu lassen, wie es im Fall der Richterwahl passiert ist“, sagte Roloff dem „Handelsblatt“.

Auch Ralf Stegner bezog sich auf die deutsche Geschichte und erinnerte an die Gefahren einer Annäherung demokratischer Parteien an rechte Kräfte: „Die Spätphase der Weimarer Republik lehre, dass das Anbändeln von demokratischen Parteien mit dem Ungeist von Rechtsaußen den Niedergang der Demokratie befördert und zu Krieg und Elend führt“, so Stegner gegenüber dem „Handelsblatt“.

Die SPD-Politiker betonen damit ihre Erwartung an die Union, für klare Abgrenzung zu sorgen und das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der Regierungskoalition wiederherzustellen.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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