In der Debatte um die richtige Antwort auf die Energiefragen in der Iran-Krise hat Grünen-Politikerin Ricarda Lang scharfe Kritik an Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) geübt. Lang wirft Reiche vor, die Interessen der Gaslobby über die der Verbraucherinnen und Verbraucher zu stellen und die Abhängigkeit von fossilen Energien weiter zu vertiefen.
Kritik an Energiepolitik in der Iran-Krise
Grünen-Politikerin Ricarda Lang hat Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) für ihre Haltung zur Energieversorgung in der Iran-Krise scharf kritisiert. Reiche seien bezahlbare Energiepreise für die Verbraucher weniger wichtig als die Profite der Gaslobby, sagte Lang dem Nachrichtensender "Welt TV".
Lang warf der Ministerin vor, in der aktuellen Lage auf eine stärkere Nutzung fossiler Energien zu setzen. "In dieser Zeit setzt Katherina Reiche als Wirtschaftsministerin auch noch darauf, uns abhängiger zu machen von fossilen Energien. Wer jetzt gerade Gas oder Öl aus anderen Ländern importiert, der importiert am Ende nicht Energie, sondern der importiert vor allem Unsicherheit", sagte Lang bei "Welt TV".
Forderung nach Schutz vor Preisschocks
Nach den Worten von Lang ist es nun Aufgabe der Bundesregierung, zu überlegen, "wie man Menschen vor dem Preisschock schützt". Das habe eine doppelte Funktion: "Zum einen zu schauen, wie kann man sie jetzt ganz unmittelbar unterstützen. Und ich hoffe, dass die Regierung da endlich mal einen Plan vorlegen wird. Aber zum anderen auch: Wie verhindern wir, dass wir immer wieder in Preisschocks reingeraten?"
Lang machte deutlich, dass aus ihrer Sicht ein Festhalten an fossilen Energien nicht dazu geeignet sei, solche Preisschocks künftig zu verhindern. "Das gehe nicht, indem man weiter auf fossile Energien setze", sagte sie bei "Welt TV".
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