Manuel Neuer verschuldet schnellstes Bundesliga-Tor der Geschichte.
Ein historischer Moment in der Fußball-Bundesliga: Beim Spiel des FC Bayern München beim FC Augsburg am 10. Oktober 2026 fiel bereits nach acht Sekunden das schnellste Tor der Ligageschichte. Verantwortlich dafür war Robin Fellhauer, der nach einem Patzer von Bayerns Torhüter Manuel Neuer zum 1:0 traf.
Neuer trifft sich selbst – Rekordtor für Augsburg
Wie die Sportschau und der Spiegel berichten, spielte der FC Bayern den Anstoß direkt zurück zu Neuer, der den Ball mit einem Chipversuch an Fellhauers Rücken traf. Der Augsburger nutzte die Situation sofort und schoss ins leere Tor. Die offizielle Zeitmessung ergab 8,4 Sekunden, wie der Datendienstleister Sportec Solutions bestätigte.
Fellhauers Tor bricht jahrzehntealten Rekord
Bisher hatten sich Karim Bellarabi (2014) und Kevin Volland (2015) den Rekord mit jeweils neun Sekunden geteilt. Interessanterweise stand Neuer auch bei Vollands Rekordtor im Tor, damals jedoch ohne eigene Schuld. N-tv betont, dass Fellhauers Treffer eine neue Bestmarke setzt und die vorherigen Rekordhalter damit abgelöst wurden.
Experten zerpflücken Neuers peinlichen Fehler
Die Szene löste auf Augsburger Seite Verwunderung und Freude aus, während Neuer sich entschuldigend zeigte. Experten wie Michael Ballack und Thomas Hitzlsperger kommentierten den Fehler Neuers als „Riesen-Bock“ und „unbedrängt“, wie ran.joyn berichtet. Die Bayern konnten das Spiel am Ende mit 2:2 unentschieden gestalten, doch der frühe Rückstand bleibt als kurioser Negativrekord in Erinnerung.