Immer mehr Menschen ohne Abitur schaffen den Sprung an die Hochschulen und schließen erfolgreich ein Studium ab. Im Jahr 2024 überschritt die Zahl der Absolventen ohne Abitur erstmals die Marke von 10.000, wie das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) mitteilte. Seit 2009 haben insgesamt über 104.000 beruflich Qualifizierte einen Hochschulabschluss erworben.
Rekordzahl bei Abschlüssen ohne Abitur
Nach Angaben des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) wurden im Jahr 2024 erstmals mehr als 10.000 Hochschulabschlüsse von Personen ohne Abitur gezählt. Insgesamt haben seit 2009 über 104.000 beruflich Qualifizierte einen Hochschulabschluss erworben. Damit steigt die Bedeutung des Hochschulzugangs für Personen ohne klassische Hochschul- oder Fachhochschulreife weiter an.
Aktuell sind laut CHE etwa 70.000 Studierende ohne Hochschul- und Fachhochschulreife an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Das entspricht einem Anteil von 2,4 Prozent an allen Studierenden.
Zahl der Erstsemester ohne Abitur steigt leicht
Die Zahl der beruflich qualifizierten Erstsemester stieg nach den CHE-Angaben zuletzt leicht auf rund 13.000 Personen. Damit liegt ihr Anteil bei 2,7 Prozent an allen Studienanfängern. Besonders viele dieser Studierenden sind an Hochschulen in Bremen, Thüringen und Hamburg eingeschrieben.
Als besonders beliebt bei Studienanfängern ohne Abitur gilt die Fernuniversität Hagen. Sie zieht viele Studierende an, die über eine berufliche Qualifikation den Weg an die Hochschule gefunden haben.
Beliebte Studienfächer und wachsender Gesundheitsbereich
Die Studienfächer Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Ingenieurwissenschaften sind bei Studierenden ohne Abitur besonders gefragt. Auch im Bereich Gesundheit und Pflege verzeichnet das CHE eine starke Nachfrage von Studieninteressierten ohne Abitur.
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