Pfefferspray in Schule versprüht – mehrere Schüler mit Atemwegsreizungen.
An der Grund- und Gemeinschaftsschule Tremser Teich in Lübeck ist es am Montagvormittag zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte gekommen. Wie die Lübecker Polizei mitteilte, wurde vermutlich Pfefferspray in der Schule versprüht. Dies führte zu Atemwegsreizungen bei mehreren Schülerinnen und Schülern. Neun Personen wurden zur weiteren medizinischen Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.
Polizei sucht Zeugen nach Notruf
Der Notruf ging gegen 10.30 Uhr bei der Polizei ein, und der Einsatz konnte am Mittag beendet werden. Die Ermittlungen zur Identität des Täters oder der Täterin laufen derzeit auf Hochtouren, wie eine Polizeisprecherin auf Anfrage des NDR erklärte. Die genauen Umstände des Vorfalls sind noch unklar, und die Polizei sucht nach Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können. Die Schule wurde während des Einsatzes evakuiert, und die betroffenen Schüler wurden von den Rettungskräften versorgt.
Feuerwehr und Polizei im Großeinsatz
Die Feuerwehr war mit mehreren Einsatzfahrzeugen vor Ort, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Mithilfe der Öffentlichkeit. In einem ähnlichen Vorfall in Hamburg-Eppendorf wurde ebenfalls Pfefferspray versprüht, jedoch mussten dort keine Schüler ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen und prüft mögliche Zusammenhänge zwischen den Vorfällen.
Schulen nach Reizgaseinsatz wieder geöffnet
Die Schulen wurden nach den Einsätzen wieder für den Unterricht freigegeben, und die betroffenen Schüler erhalten psychologische Betreuung. Die Polizei warnt vor dem Einsatz von Reizgas und betont die Gefahren solcher Substanzen, insbesondere in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen. Die Ermittlungen dauern an, und die Behörden hoffen, baldige Klarheit über die Täter und deren Motive zu erhalten.
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