HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Weitere Einbruchsserie in Stadt und Landkreis Osnabrück
Warum Volt Osnabrück bewusst auf eine eigene OB-Kandidatur...
Mann belästigt zwei Mädchen im Zug von Osnabrück...
Spektakulärer Ermittlungserfolg: Polizei deckt Heroinhandel in der Osnabrücker...
Soll die grüne Wiese in Wallenhorst verscherbelt werden?
Landkreis Osnabrück: Hier stehen die Blitzer vom 23....
Schneller lesen als man lesen kann: HASEPOST jetzt...
Verdacht auf Vogelgrippe: Zoo Osnabrück bleibt geöffnet
Warum einige Osnabrücker Kultureinrichtungen am 25. Februar geänderte...
Gewaltprävention und Demokratie: Neues Projekt des Zonta-Clubs Westfälischer...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Selbstverpflichtung
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltReichsbürger-Terrorgruppe: Verbindungen zu russischen Vertretern entdeckt
Deutschland & die Welt

Reichsbürger-Terrorgruppe: Verbindungen zu russischen Vertretern entdeckt

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 17. April 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 17. April 2024
Foto: dts
14

Neue Erkenntnisse weisen auf tiefergehende Verbindungen zwischen dem mutmaßlichen Leiter einer Reichsbürger-Gruppierung und russischen Vertretern hin, wie aus Anklageschriften vor den Oberlandesgerichten in München, Stuttgart und Frankfurt hervorgeht. Die Gruppierung, die im Dezember 2022 aufflog, unterhält offenbar Kontakte zu russischen Diplomaten und dem russisch-nationalistischen Motorradclub Nachtwölfe, welche laut Bundesnachrichtendienst unter dem Einfluss des russischen Geheimdienstes FSB stehen.

Enger Kontakt zu russischen Vertretern

Laut der „Welt“ berichten die Anklageschriften von mehrfachen Gesprächen der Angeklagten mit russischen Diplomaten. Besonders brisant ist der Kontakt des mutmaßlichen Rädelsführers zu den Nachtwölfen, eines russisch-nationalistischen Motorradclubs mit Verbindungen zur Organisierten Kriminalität. Der Bundesnachrichtendienst vermutet, dass dieser Club unter dem Einfluss des russischen Geheimdienstes FSB steht.

Verdacht auf Beeinflussung durch Geheimdienstaktivitäten

Die deutschen Ermittler vermuten, dass russische Geheimdienste von den gewalttätigen Zielen der Reichsbürgergruppierung Kenntnis hatten und sie für sogenannte „aktive Maßnahmen“ hätten mobilisieren können. Mit diesem Begriff aus dem Geheimdienstjargon sind offene oder verdeckte Operationen gemeint, die das politische und gesellschaftliche Geschehen beeinflussen sollen.

Keine Beweise für direkte Steuerung durch russische Agenten

Laut Anklageschrift gibt es jedoch keine Hinweise auf eine direkte Steuerung der Gruppe durch russische Agenten. Das Bundesamt für Verfassungsschutz sieht laut Anklage allerdings ideologisch einen erheblichen Einfluss Moskaus auf die Reichsbürger. Es wird vermutet, dass Mitglieder der Gruppe russische Propaganda ungefiltert übernommen und in ihr Weltbild integriert haben.

Gemeinsame Pläne für Umsturz?

Aus einem Dokument, das offenbar vom mutmaßlichen Rädelsführer an seine Mitstreiter gerichtet war, geht hervor, dass die Gruppe möglicherweise eine Zusammenarbeit mit Russland bei ihren Umsturzplänen in Erwägung gezogen hat. Es enthält die Worte: „Zeigen wir ihnen, dass der deutsche Wolf und der russische Bär ein unschlagbares Team sind.“ Es wurde auch mehrfach diskutiert, ob Mitglieder in Russland ausgebildet werden könnten.

Anklage und anstehender Prozessbeginn

Insgesamt sind 27 Personen angeklagt, darunter der 72-Jährige mutmaßliche Rädelsführer. Die Anklagepunkte lauten unter anderem „Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung“ und „Unterstützung einer terroristischen Vereinigung“. Die Angeklagten sollen Pläne zum Sturm auf Bundestagsgebäude, zur Gefangennahme von Politikern und zur Beseitigung des politischen Systems der Bundesrepublik gehabt haben. Der erste Prozess beginnt am 29. April in Stuttgart.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Bundesregierung startet eigenen Informationskanal auf Whatsapp
nächster Artikel
Grüne gegen Zigaretten-Verbot, fordern stattdessen andere Maßnahmen

das könnte Sie auch interessieren

Kramp-Karrenbauer kritisiert unwürdige Debatte um erste Bundespräsidentin

23. Februar 2026

Dax bleibt trotz besserer Unternehmensstimmung im Minus

23. Februar 2026

Caritas warnt: Geplante Asylreform gefährdet Jobchancen für Ukrainer

23. Februar 2026

Bundesregierung hält deutsche Sportförderung trotz Medaillenflaute für ausreichend

23. Februar 2026

EU stoppt Ratifizierung des US-Handelsabkommens vorerst

23. Februar 2026

Deutschland zahlt 60 Millionen Euro für kurzfristigen Gaspuffer

23. Februar 2026

Krankheitswelle in Bundesbehörden: Deutlich mehr Fehltage als üblich

23. Februar 2026

Deutschland bleibt 2025 trotz Krise drittgrößte Volkswirtschaft weltweit

23. Februar 2026

Ökonom warnt trotz Sondervermögen vor dauerhaftem Investitionsstau

23. Februar 2026

Jusos fordern Besteuerung großer Kapitalerträge für Sozialstaat

23. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Kramp-Karrenbauer kritisiert unwürdige Debatte um erste Bundespräsidentin

    23. Februar 2026
  • Weitere Einbruchsserie in Stadt und Landkreis Osnabrück

    23. Februar 2026
  • Dax bleibt trotz besserer Unternehmensstimmung im Minus

    23. Februar 2026
  • Caritas warnt: Geplante Asylreform gefährdet Jobchancen für Ukrainer

    23. Februar 2026
  • Bundesregierung hält deutsche Sportförderung trotz Medaillenflaute für ausreichend

    23. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3