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Startseite Deutschland & die WeltRegisseur Rasoulof über Kampf um Selbstwert in Haft
Deutschland & die Welt

Regisseur Rasoulof über Kampf um Selbstwert in Haft

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 28. Februar 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 28. Februar 2025
Anti-Iran-Protest (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Der iranische Regisseur Mohammad Rasoulof berichtet von seinen Erfahrungen in iranischer Haft und seiner Entschlossenheit, seinen Film „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ im Iran zu drehen. In einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) spricht er über die zermürbenden psychischen Auswirkungen der Haft sowie seine Verbundenheit zu seiner Heimat.

Erfahrungen in der Haft

Mohammad Rasoulof, der für Deutschland im Rennen um den Oscar ist, schildert eindringlich die Bedingungen seiner Inhaftierung im Evin-Gefängnis: „Evin ist ein Komplex mit verschiedenen Abteilungen, die unterschiedliche Ansätze verfolgen. Ich war die ersten zwei Wochen in Einzelhaft – in einer Zelle, die etwa halb so groß war wie der Tisch, an dem wir hier sitzen. Ich hatte zwei raue Decken, auf die ich mich legen konnte. Das Licht war Tag und Nacht an, sodass ich nicht schlafen konnte“, so Rasoulof, wie er der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) mitteilte. Erst nach zwei Wochen kam er in einen etwas größeren Raum, immer noch in Einzelhaft, bevor er schließlich mit anderen Gefangenen zusammengelegt wurde.

Psychische Belastungen der Haft

Der Regisseur betont, dass neben den physischen Bedingungen vor allem die psychischen Belastungen in der Haft entscheidend seien: „Was die Haft in einem iranischen Gefängnis ausmacht, sind zuallererst nicht die Mauern oder die physischen Umstände – das oberste Ziel des Regimes ist es, den Selbstwert des Menschen zu ruinieren“, sagte Rasoulof. „Das ist das Schwierigste, mit dem man im Gefängnis zu tun hat.“

Verbundenheit zur Heimat trotz Haftstrafe

Trotz seiner Haftstrafe entschied sich Rasoulof, seinen Oscar-Film im Iran zu drehen, was er mit seiner engen Verbundenheit zu seinem Heimatland begründet: „Ich gehöre zu diesem Land. Ich bin ein Teil der iranischen Gesellschaft. Ich wollte diese Geschichte erzählen und ich wollte bis zum letzten Moment bleiben und weiterarbeiten“, erklärt der Regisseur.

In der Haft zog Rasoulof seine Möglichkeiten in Betracht: „Natürlich war das der schwierigere Weg. In der Haft habe ich über meine Möglichkeiten nachgedacht. Meine Hoffnung war, nicht zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt zu werden. Zwei Jahre, dachte ich, schaffe ich. Dann wurde ich aber zu acht Jahren verurteilt. So eine lange Zeit hat Folgen. Draußen verändert sich die Welt, drinnen verändere ich mich. Man verliert die Kraft, körperlich und psychisch. Im Gefängnis fühlen sich acht Jahre vielleicht wie 15 Jahre an“, so Rasoulof zur Neuen Osnabrücker Zeitung. Letztlich entschied er sich, das Land zu verlassen, nachdem er im Gefängnis Menschen kennengelernt hatte, die ihm dabei halfen.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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