Die von der Bundesregierung erwogene Erhöhung der Mehrwertsteuer stößt bei Ökonomen auf ein geteiltes Echo, während die Opposition im Bundestag den Vorstoß klar ablehnt. Diskutiert werden laut „Handelsblatt“ verschiedene Modelle, bei denen ein höherer allgemeiner Mehrwertsteuersatz mit Entlastungen an anderer Stelle kombiniert würde.
Ökonomen sehen Chancen und Risiken
Clemens Fuest
Auch Gabriel Felbermayr
Skeptischer äußert sich Marcel Fratzscher
Deutliche Kritik aus der Opposition
Die Opposition im Bundestag lehnt den Vorschlag ab. „Dass die Union ernsthaft erwägt, mitten in der Ölpreiskrise durch Mehrwertsteuererhöhungen die Inflation noch weiter anzuheizen, ist Wahnsinn“, sagte Grünen-Fraktionsvize Andreas AudretschKatharina Beck
Verschiedene Modelle in der Prüfung
Laut „Handelsblatt“ rechnet das Bundesfinanzministerium auf Bitten des Bundeskanzleramts verschiedene Modelle durch. Demnach könnte der generelle Mehrwertsteuersatz von 19 auf 21 Prozent steigen. Im Gegenzug könnte der ermäßigte Mehrwertsteuersatz für Güter des täglichen Bedarfs von derzeit sieben Prozent sinken. Mit Mehreinnahmen könnten zudem die Steuern und Abgaben auf Arbeitseinkommen fallen.
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