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Startseite Deutschland & die WeltRassismus in Deutschland: Mehrheit erlebt regelmäßige Diskriminierung
Deutschland & die Welt

Rassismus in Deutschland: Mehrheit erlebt regelmäßige Diskriminierung

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 20. März 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 20. März 2025
Kopftuchträgerinnen (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Ein aktueller Bericht des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors (NaDiRa) zeigt, dass über die Hälfte der Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland regelmäßig Diskriminierung erfahren. Besonders betroffen sind muslimische und schwarze Frauen sowie schwarze Männer, wobei Hautfarbe und Religion häufig die Gründe sind.

Ergebnisse des NaDiRa-Berichts

Aus dem am Donnerstag veröffentlichten Monitoringbericht 2025 des NaDiRa geht hervor, dass 54 Prozent der Menschen mit Migrationshintergrund und 32 Prozent der Menschen ohne Migrationshintergrund in Deutschland monatlich Diskriminierung erleben. Besonders muslimische (61 Prozent) und schwarze Frauen (63 Prozent) sowie schwarze Männer (62 Prozent) sind von subtiler Diskriminierung betroffen. Hautfarbe ist dabei für Schwarze (bis zu 84 Prozent) und asiatische Menschen (bis zu 52 Prozent) der vorherrschende Diskriminierungsgrund. Bei muslimischen Personen wird vor allem die Religion (bis zu 51 Prozent) als Grund genannt. Darüber hinaus berichten bis zu 55 Prozent der asiatischen und muslimischen Befragten, dass sie als „nicht deutsch“ wahrgenommen und benachteiligt werden.

Psychische Auswirkungen von Diskriminierung

Die regelmäßige Erfahrung von Diskriminierung führt häufig zu psychischen Belastungen. Besonders muslimische und asiatische Menschen leiden darunter: Jede dritte Person mit häufiger Diskriminierungserfahrung berichtet von moderaten bis schweren Symptomen von Depressionen und Angststörungen, verglichen mit rund zehn Prozent der nicht Betroffenen. Aylin Mengi, Co-Autorin des Berichts, betonte: „Die Zahlen machen deutlich, dass Rassismus für viele Menschen in Deutschland nicht die Ausnahme, sondern die Regel ist. Personen, die regelmäßig Diskriminierung erleben, berichten dreimal häufiger von psychischem Stress.“ Sie fügte hinzu, dass häufig diskriminierte Personen zudem ein geringeres Vertrauen in das gesellschaftliche Miteinander und in staatliche Institutionen zeigen.

Vertrauen in staatliche Institutionen

Seit 2022 ist das Vertrauen in die Bundesregierung, insbesondere bei muslimischen und asiatischen Menschen, um bis zu 20 Prozentpunkte gesunken. Auch das Vertrauen in Polizei und Justiz nimmt ab, vor allem bei Menschen mit Diskriminierungserfahrungen. So vertrauen 87 Prozent der muslimischen Menschen der Polizei, wenn sie keine Diskriminierung erlebt haben, aber nur 19 Prozent, wenn sie häufig diskriminiert wurden. Bei asiatischen Menschen sinkt das Vertrauen von 86 Prozent auf vier Prozent, wenn sie häufig Diskriminierung durch die Polizei erfahren haben.

Eine alarmierende Erkenntnis des Berichts ist, dass mehr als ein Fünftel der deutschen Bevölkerung gefestigte rassistische Einstellungen haben. 22 Prozent der Befragten glauben, ethnische und religiöse Minderheiten hätten wirtschaftlich mehr profitiert, als ihnen zustehe, während 23 Prozent denken, diese Gruppen stellten zu viele Forderungen nach Gleichberechtigung. Die Untersuchung des NaDiRa erfolgte zwischen 2022 und 2024. In der ersten Erhebungswelle (Juni bis November 2022) wurden rund 20.000 Personen und in der fünften Welle (August 2024 bis Januar 2025) rund 9.500 Personen befragt, sowohl mit als auch ohne Migrationshintergrund.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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