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Startseite Deutschland & die WeltRamelow kritisiert fehlende Ostdeutsche im Merz-Kabinett
Deutschland & die Welt

Ramelow kritisiert fehlende Ostdeutsche im Merz-Kabinett

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 29. April 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 29. April 2025
Bodo Ramelow (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Der ehemalige Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) äußert scharfe Kritik an der geringen Repräsentation Ostdeutscher im bisher bekannten Kabinett von Friedrich Merz. Während Ramelow einen Mangel an ostdeutscher Perspektive bemängelt, betont Brandenburgs CDU-Landeschef Jan Redmann die Bedeutung fachlicher Kompetenz, verweist aber auch auf eine ostdeutsche Personalie.

Kritik an fehlender ostdeutscher Perspektive

Bodo Ramelow (Linke), ehemaliger Ministerpräsident von Thüringen, sieht im möglichen Kabinett unter Friedrich Merz einen deutlichen Mangel an Vertretung ostdeutscher Interessen. „Ich finde die Entscheidung bedauerlich“, sagte er dem Nachrichtenportal T-Online. Für Ramelow setzt sich damit eine Linie aus dem Koalitionsvertrag fort: „Auch diese Vereinbarung trägt nicht die Handschrift, die positive Kraft der Transformation aus den neuen Ländern für ganz Deutschland zu nutzen.“

Laut Ramelow droht die neue Bundesregierung einen Kurs einzuschlagen, „der Ostdeutschland als irgendetwas Lästiges erscheinen“ lasse. Weiter betont er: „Das hat die Deutsche Einheit nicht verdient. Eine einzelne Besetzung mit ostdeutschem Blick und der Sensibilität für die Chancen der neuen Länder ist nicht erkennbar.“

Redmann verteidigt Merz-Kabinett

Jan Redmann, CDU-Landeschef von Brandenburg, weist die Kritik an der Kabinettsliste zurück. Gegenüber T-Online erklärte er: „Mit der gebürtigen Brandenburgerin Katherina Reiche zieht ins Wirtschaftsministerium endlich wieder wirtschaftspolitischer Sachverstand ein.“ Aus Brandenburger Sicht sei man in den entscheidenden Fragen der Energiepolitik „hervorragend vertreten“.

Debatte um ostdeutsche Personalien

Die Berufung von Katherina Reiche ins Merz-Team stand zuvor in der Kritik, da sie seit Jahren in Nordrhein-Westfalen lebt und arbeitet. Auf diese Kritik angesprochen, betonte Redmann: Die Bundesregierung bestehe „aus kompetenten Personen aus Ost und West“. Weiter unterstreicht er: „Die Bundesminister sind für Ressorts verantwortlich, nicht für Regionen.“

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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