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AktuellOsnabrück

Quote erfüllt: Warum Osnabrück derzeit keine neuen Flüchtlinge aufnehmen muss

von Heiko Pohlmann 14. Oktober 2025
von Heiko Pohlmann 14. Oktober 2025
Symbolbild / Foto: Pohlmann
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Das Landesinnenministerium Niedersachsen hat für die kommenden sechs Monate eine Prognose veröffentlicht, nach der rund 7.200 weitere Asylsuchende in Niedersachsen ankommen werden – aber Osnabrück wird davon keine aufnehmen müssen; die Hasestadt hat bereits eine „Überquote von 103 Personen“.

Einmal knapp die Bevölkerungszahl von Ankum – innerhalb von nur sechs Monaten

Für den Zeitraum von Oktober 2025 bis März 2026 rechnet das Innenministerium mit etwa 7.200 neu ankommenden Asylsuchenden, die auf die niedersächsischen Kommunen verteilt werden sollen. Im kommenden halben Jahr werden also etwa so viele neue Flüchtlinge nach Niedersachsen kommen, wie die Gemeinde Ankum im Landkreis Osnabrück Einwohner über 16 Jahre hat.

Auf der Liste der Kommunen, die in den kommenden sechs Monaten weitere Flüchtlinge aufnehmen müssen, steht Osnabrück mit „0“ – weil die Stadt nach Angaben des Ministeriums bereits „vorerfüllt“ hat. Unsere Redaktion hat nachgefragt, was genau dahintersteckt.

Prognose: 7.200 neue Schutzsuchende für Niedersachsen

Mit etwa 7.200 neu ankommenden Asylsuchenden bleibt die Zahl neuer Asylsuchender im Vergleich zu den Vormonaten stabil, nachdem die Flüchtlingszahlen im Land seit 2023 deutlich zurückgegangen sind, wie das Innenministerium betont. Zum Vergleich: 2023 suchten noch rund 29.000 Menschen in Niedersachsen Schutz, 2024 waren es 18.700 und in diesem Jahr werden es voraussichtlich etwa 10.000 sein.

Osnabrück hat bereits mehr als 100 Asylsuchende zu viel aufgenommen

Auf Nachfrage der HASEPOST erklärte Ministeriumssprecherin Rosa Legatis, die Stadt habe derzeit eine „Überquote von 103 Personen“. Das bedeutet, dass Osnabrück in der Vergangenheit bereits mehr Menschen aufgenommen hat, als es nach der landesweiten Verteilquote eigentlich müsste.

Ukrainer suchten sich selbst aus, wo sie hinwollten

Die sogenannte „Vorerfüllung“ kann nach Angaben von Pressesprecherin Legatis unterschiedliche Ursachen haben. So werden beispielsweise Personen mit familiären Bindungen („Anspruchsfälle“) bevorzugt bestimmten Städten zugewiesen. Auch die Aufnahme von Vertriebenen aus der Ukraine spielte eine entscheidende Rolle. Viele von ihnen kamen direkt in den Kommunen an, ohne dass sie über die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI) verteilt wurden.

Neue Aufnahmeverpflichtung frühestens im April 2026

Wie lange Osnabrück in dieser „Vorerfüllung“ bleibt, ist offen. Laut Ministerium wird die nächste landesweite Neufestsetzung der Quoten voraussichtlich im April 2026 erfolgen. Erst dann könnte sich wieder eine Verpflichtung zur Aufnahme neuer Schutzsuchender ergeben – falls die Stadt bis dahin nicht ohnehin schon wieder weitere Personen aufnimmt, etwa durch Nachzüge oder neue Anspruchsfälle.

Ministerium will keine Prognose zu Abschiebungen abgeben

Zu den weiteren Fragen der HASEPOST, etwa nach den erwarteten Abschiebungen, freiwilligen Rückreisen oder der Gesamtzahl von Geflüchteten in Niedersachsen, konnte das Innenministerium keine konkreten Angaben machen. Sprecherin Legatis verwies auf die regelmäßig veröffentlichten Statistischen Daten zu Flüchtlings- und Ausländerangelegenheiten und erklärte, Prognosen seien aufgrund der vielen Einflussfaktoren „nicht möglich“.

Land Niedersachsen rechnet mit stabiler Lage und setzt auf EU-Asylsystem

In seiner begleitenden Mitteilung betonte das Ministerium, dass die sinkenden Zugangszahlen der vergangenen Monate ein Ergebnis der migrationspolitischen Maßnahmen von Bund und Ländern seien. Dennoch bleibe die Unterbringung und Integration Geflüchteter eine Herausforderung – insbesondere für die Kommunen. Innenministerin Daniela Behrens erklärte, man wolle die Städte und Gemeinden weiterhin nach Kräften unterstützen und setze große Hoffnung auf das neue „Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS)“, das künftig Verfahren beschleunigen und irreguläre Migration stärker begrenzen soll.

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Heiko Pohlmann

Heiko Pohlmann gründete die HASEPOST 2014, basierend auf dem unter dem Titel "I-love-OS" seit 2011 erschienenen Tumbler-Blog. Die Ursprungsidee reicht auf das bereits 1996 gestartete Projekt "Loewenpudel.de" zurück. Direkte Durchwahl per Telefon: 0541/385984-11

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