HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Landkreis Osnabrück: Hier stehen die Blitzer vom 16....
Frau in Osnabrück Westerberg an der Haustür überfallen...
Fridays for Future Osnabrück mobilisiert nur ein Dutzend...
Riesselmann hat das letzte Wort: VfL Osnabrück holt...
Osnabrücks Zukunft zum Anfassen: Erlebnistour durch die Smart...
Gewaltexesse beim Ossensamstag – Osnabrücker Polizei nennt das...
Ein Spiegelbild reger Aktivitäten: So war die Jahreshauptversammlung...
Hüttensonntag 2026 in Georgsmarienhütte: Wo, wie, wann und...
Fahrbahn- und Radwegerneuerung zwischen Osnabrück-Nahne und Georgsmarienhütte: Fortsetzung...
Vollsperrung der B68 bei Wallenhorst: Ersatzneubau einer Verkehrszeichenbrücke...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Selbstverpflichtung
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltQueerbeauftragte begrüßt Bundesratsbeschluss zum Grundgesetzschutz queerer Menschen
Deutschland & die Welt

Queerbeauftragte begrüßt Bundesratsbeschluss zum Grundgesetzschutz queerer Menschen

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 26. September 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 26. September 2025
Parade zum Christopher-Street-Day (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
7

Queerbeauftragte der Bundesregierung Sophie Koch (SPD) hat den Beschluss des Bundesrats zur Stärkung des Schutzes queerer Menschen durch eine Änderung des Grundgesetzes begrüßt. Der Bundesrat hat die Ergänzung von Artikel 3 am Freitag mit Zweidrittelmehrheit beschlossen; für eine Änderung des Grundgesetzes wäre eine Zweidrittelmehrheit auch im Bundestag nötig.

Queerbeauftragte der Bundesregierung Sophie Koch (SPD) sagte: „Heute hat der Bundesrat den Weg für eine ernsthafte Debatte über den verfassungsrechtlichen Schutz queerer Menschen geebnet“, sagte Koch der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).

Beauftragte der Bundesregierung für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt erklärte: „Dafür bin ich allen Beteiligten sehr dankbar, insbesondere den unionsgeführten Bundesländern Berlin, Schleswig-Holstein oder Nordrhein-Westfalen, die diese Initiative gestartet haben“, sagte die Beauftragte der Bundesregierung für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt. „Die breite Zustimmung über Parteigrenzen hinweg verdeutlicht den Willen, sich ernsthaft mit einer Ergänzung in Artikel 3 des Grundgesetzes auseinanderzusetzen. Jetzt kann sich endlich auch der Bundestag ernsthaft mit dieser Frage befassen“, sagte Koch.

Historischer Kontext

„Unser Grundgesetz hat queere Menschen in der Vergangenheit leider nicht vor Kriminalisierung schützen können, der Paragraph 175 Strafgesetzbuch galt noch bis in die neunziger Jahre. Es wird also Zeit, dass auch diese im Nationalsozialismus verfolgte Gruppe endlich unter den expliziten Schutz des Grundgesetzes gestellt wird“, sagte die SPD-Politikerin.

Durch den Paragraphen 175 wurden während des Nationalsozialismus zehntausende Männer für homosexuelle Handlungen polizeilich erfasst und mit Gefängnis- und Zuchthausstrafen belegt. Ein Teil von ihnen wurde in Konzentrationslager gesteckt und ermordet. Der 1935 verschärfte Paragraph galt in Westdeutschland unverändert bis 1969, anschließend wurde das Gesetz bis 1994 auf bestimmte Bereiche beschränkt. In der DDR wurde die Vorschrift nur zwischen 1957 und 1968 in abgemildeter Form angewendet.

Diskriminierungsverbot und weitere Debatte

Im Diskriminierungsverbot in Artikel 3 des Grundgesetzes werden mehrere Opfergruppen des Nationalsozialismus geschützt. Koch will sich nun für den verstärkten Diskriminierungsschutz queerer Menschen einsetzen. „Stimmungen in der Gesellschaft, Mehrheiten in Parlamenten und ja, auch die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts können sich ändern“, argumentierte sie.

„Der Wortlaut des Grundgesetzes hingegen kann sich nur mit dem größtmöglichen Konsens ändern. Nur das Grundgesetz selbst bietet der queeren Menschen dauerhaften Schutz. Ich werde mich deshalb in den nächsten Wochen und Monaten parteiübergreifend dafür einsetzen, dass es diesen Konsens zum Schutz am Ende der Debatte gibt“, kündigte sie an.

Für eine Änderung des Grundgesetzes wäre eine Zweidrittelmehrheit auch im Bundestag nötig. Der Bundesrat hat die Ergänzung des Artikel 3 am Freitag mit Zweidrittelmehrheit beschlossen.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Netanjahu attackiert Palästina-Anerkennung durch zehn weitere Staaten bei UN
nächster Artikel
Lockheed Martin will THAAD-Flugabwehr in Europa verkaufen

das könnte Sie auch interessieren

Deutschland verlängert Grenzkontrollen an allen Landgrenzen erneut

16. Februar 2026

CDU-Arbeitnehmer fordern Nationalen Rat für Soziale Sicherheit

16. Februar 2026

FDP plant umfassende Steuerreform: Entlastung für Mittelstand und...

16. Februar 2026

Klingbeil fordert nach Sicherheitskonferenz souveräneres, unabhängigeres Europa

16. Februar 2026

DGIM fordert Bundesregierung zu stärkerer Förderung der Frauengesundheit

16. Februar 2026

Grüne fordern schärferen Schutz des Bundestags vor Spionage

16. Februar 2026

Kommission prüft Rentenalter 70 und Pflichtversicherung für Beamte

16. Februar 2026

Klingbeil unterstützt SPD-Plan: Social Media unter 14 verbieten

15. Februar 2026

Schnieder fordert schnellere EU-Regeln für militärische Infrastruktur

15. Februar 2026

Olympia 2026: Deutsche Skeleton-Teams holen Silber und Bronze

15. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Deutschland verlängert Grenzkontrollen an allen Landgrenzen erneut

    16. Februar 2026
  • Landkreis Osnabrück: Hier stehen die Blitzer vom 16. bis 22. Februar 2026

    16. Februar 2026
  • CDU-Arbeitnehmer fordern Nationalen Rat für Soziale Sicherheit

    16. Februar 2026
  • FDP plant umfassende Steuerreform: Entlastung für Mittelstand und Unternehmen

    16. Februar 2026
  • Klingbeil fordert nach Sicherheitskonferenz souveräneres, unabhängigeres Europa

    16. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3