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Startseite Deutschland & die WeltPsychische Belastung bei Polizisten steigt – Sicherheit in Gefahr
Deutschland & die Welt

Psychische Belastung bei Polizisten steigt – Sicherheit in Gefahr

von Hasepost Redaktion 10. Februar 2026
von Hasepost Redaktion 10. Februar 2026
Polizistinnen (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Psychische Belastungen bei Polizeikräften in Deutschland liegen deutlich über dem Niveau anderer Berufsgruppen. Das geht aus einer Auswertung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) hervor, über die der "Münchner Merkur" (Dienstagausgabe) von "Ippen Media" berichtet. Die GdP warnt, die Folgen der psychischen Belastung führten zu mehr Ausfällen bei der Polizei und mittelfristig zu einem Sicherheitsproblem.

Polizisten häufiger Konflikten und Respektlosigkeit ausgesetzt

Grundlage der Auswertung ist die bundesweite Beschäftigtenbefragung „Index Gute Arbeit“ des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) der Jahre 2020 bis 2025. Demnach sind Polizeibeamte unter anderem besonders oft Konflikten ausgesetzt: 50 Prozent der befragten Polizisten gaben dies an, gegenüber durchschnittlich 14 Prozent in anderen Berufsgruppen. Zudem werden sie nach den Angaben überdurchschnittlich oft Opfer von Beleidigungen oder respektlosem Verhalten (18 Prozent gegenüber 10 Prozent).
Außerdem gaben 55 Prozent der befragten Beamten an, oft oder sehr oft Anforderungen erfüllen zu müssen, die schwer miteinander zu vereinbaren seien. Bei anderen Berufsgruppen liegt diese Zahl bei 32 Prozent. 51 Prozent der Befragten aus dem Polizeidienst berichteten darüber hinaus, sich häufig bei der Arbeit gehetzt zu fühlen und unter Zeitdruck zu stehen.

GdP warnt vor zunehmenden Langzeiterkrankungen

Immer häufiger führten dauerhafte psychische Belastungen unter Polizeibeamten zu Langzeiterkrankungen und Ausfällen von mehr als zwölf Wochen, sagte Hagen Husgen vom GdP-Bundesvorstand dem „Münchner Merkur“. „Wir nähern uns dem Punkt, an dem die noch gesunden Beschäftigten das Fehlen der Erkrankten nicht mehr auffangen können“, so der Gewerkschafter laut „Münchner Merkur“. Das führe mittelfristig zu einem Sicherheitsproblem in Deutschland.

Forderung nach mehr Personal

Husgen nimmt auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) in die Pflicht. „Plötzlich sollen Grenzen gesichert werden und die Beamten müssen dann dahin“, sagte er dem „Münchner Merkur“. „Die Polizei ist getrieben von immer neuen politischen Vorgaben, von der Bundesregierung, vom Innenminister.“ Es brauche „mindestens 20.000“ zusätzliche Polizisten, „um die derzeitigen Aufgaben zufriedenstellend erfüllen zu können, und ohne, dass noch mehr Einsatzkräfte krank werden“, so Husgen gegenüber dem „Münchner Merkur“.
Für den DGB-Index wurden im genannten Zeitraum insgesamt 36.598 Arbeitnehmer zu ihren Arbeitsbedingungen befragt. Für die Polizei wurden die Daten von 296 Beschäftigten aus dem Polizeivollzugs- und Kriminaldienst ausgewertet.

✨ mit KI bearbeitet

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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