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Startseite Deutschland & die WeltPoroschenko fordert Kiews Zustimmung zu Waffenstillstand
Deutschland & die Welt

Poroschenko fordert Kiews Zustimmung zu Waffenstillstand

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 8. März 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 8. März 2025
Petro Poroschenko (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Der ehemalige ukrainische Präsident Petro Poroschenko fordert von der Ukraine, einem sofortigen Waffenstillstand zuzustimmen und sich auf Verhandlungen einzulassen. Seine Äußerungen richten sich sowohl an den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump als auch an den aktuellen ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, den er scharf kritisiert.

Poroschenkos Forderungen an die Ukraine

Petro Poroschenko schlug in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) einen neuen Ansatz vor, der eine Zustimmung zu einem sofortigen Waffenstillstand und möglichen Verhandlungen umfasst. „Es brauche jetzt ‚einen neuen Ansatz ohne Streit‘“, äußerte sich Poroschenko. Er erklärte weiter: „Trump will einen Waffenstillstand, dann stimmen wir zu. Er will ein Rohstoffabkommen? Zustimmen. Denn allein Putin ist es, der den Krieg braucht.“ Diese Strategie, so Poroschenko, würde der Ukraine ermöglichen, im Konflikt Vorteile zu erzielen: „Wenn Putin dem Waffenstillstand zustimmt, ist der Krieg beendet. Und wenn er ablehnt, sind die Amerikaner wieder auf unserer Seite. Denn dann sehen sie, wer dem Frieden wirklich im Weg steht.“

Kritik an Präsident Selenskyj

Mit scharfer Kritik wandte sich Poroschenko an den amtierenden Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Er wies Forderungen nach Neuwahlen, die unter anderem aus Washington zu vernehmen waren, entschieden zurück, übte aber gleichzeitig scharfe Kritik an Selenskyjs Verhandlungstaktik und den Beziehungen zur Trump-Administration. Poroschenko bezeichnete die Beziehungen als „sehr schlecht“ und mahnte zur Verbesserung.

Poroschenko erhob zudem schwere Vorwürfe hinsichtlich der gegen ihn verhängten Sanktionen. Diese seien seiner Meinung nach verfassungswidrig und politisch motiviert. Er betonte, dass die Sanktionen nicht nur ihm schadeten, sondern auch der ukrainischen Armee und der EU-Integration des Landes. „Die Grundlage der Sanktionen aber ist: ‚Ich hasse Poroschenko‘. Das ist wie bei Stalin oder Hitler. Sowas gibt es nicht in einem demokratischen Land, das EU-Mitglied werden will“, sagte Poroschenko und kündigte an, rechtlich gegen die Sanktionen vorzugehen.

Reaktionen und weitere Schritte

Die Forderungen und Anschuldigungen Poroschenkos werfen ein Schlaglicht auf die Spannungen innerhalb der ukrainischen Führung und die Herausforderungen, denen die Ukraine in ihrer Außenpolitik gegenübersteht. Wie die ukrainische Regierung und internationale Akteure auf diese Äußerungen reagieren werden, bleibt abzuwarten.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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