Die Münchner Polizei hat den Einsatz zur 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) als positiv bewertet. Rund 5.000 Beamtinnen und Beamte waren von Donnerstag bis Sonntag in der Stadt im Einsatz, unterstützt von Kräften aus dem gesamten Bundesgebiet und mehreren europäischen Nachbarländern. Trotz zahlreicher Versammlungen und eines Verkehrsunfalls mit mehreren verletzten Polizisten verzeichnete das Polizeipräsidium München überwiegend friedliche Abläufe.
Großaufgebot der Polizei während der MSC
Wie das Polizeipräsidium München am Sonntag mitteilte, waren rund 5.000 Beamte während der 62. Münchner Sicherheitskonferenz im Einsatz. Eingesetzt wurden neben Kräften aus München auch Unterstützungskräfte aus dem gesamten Bundesgebiet und mehreren europäischen Nachbarländern.
Insgesamt betreute die Polizei während der Konferenz 17 Versammlungen mit direktem MSC-Bezug. Der versammlungsstärkste Tag war nach Angaben des Polizeipräsidiums München der Samstag.
Großdemonstration zur Lage im Iran
Auf der Theresienwiese fand am Samstag eine Demonstration zu den politischen Ereignissen im Iran mit bis zu 250.000 Teilnehmern statt. Diese Versammlung verlief nach Darstellung des Polizeipräsidiums München weitgehend friedlich.
Eine gegen die MSC gerichtete Versammlung mit etwa 2.000 Personen, darunter rund 250 aus dem autonomen Spektrum, verlief hingegen mit Störungen. Am Marienplatz wurden zwei Polizeibeamte durch Fußtritte angegriffen; die Tatverdächtigen wurden laut Polizeipräsidium München festgenommen.
Mehr als 20 Delikte und verletzte Einsatzkräfte
Im Zusammenhang mit der MSC wurden nach Angaben des Polizeipräsidiums München mehr als 20 Delikte angezeigt, darunter Verstöße gegen ein erlassenes Flugbeschränkungsgebiet.
Bei einem Verkehrsunfall auf der A9 bei Allershausen am Samstag wurden sechs Polizeifahrzeuge beschädigt und mehrere Beamte leicht verletzt. Während des gesamten Einsatzes erlitten 23 Polizeikräfte leichte Verletzungen, 18 weitere Beamte erkrankten, wie das Polizeipräsidium München mitteilte.
Aus eingerichteten Haltverbotszonen mussten nach Angaben der Polizei 59 Fahrzeuge abgeschleppt werden.
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