Am 5. März fand unter Federführung der niederländischen Sicherheitsbehörden eine konzertierte Aktion mit deutschen Partnerbehörden im Dreiländereck Niederlande, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen statt.
Mehr Sicherheitsgefühl in der Grenzregion und Bekämpfung von grenzüberschreitender Kriminalität
Neben der Sichtbarkeit und Präsenz zur Steigerung des Sicherheitsgefühls der Menschen in der Grenzregion stand insbesondere die Bekämpfung von grenzüberschreitender Kriminalität bei der Großkontrolle im Fokus. Dabei ging es unter anderem um die Deliktsfelder Betäubungsmittelkriminalität, Kfz-, Urkunden-, Eigentums-, Verbringungs- und Schleusungskriminalität.
Viele Institutionen beteiligt an Kontrollen
An der Kontrollaktion nahmen neben den niederländischen Behörden des Zolls der Koninklijken Marrechaussee und der Politie auch das Grenzüberschreitende Polizeiteam (GPT) aus Bad Bentheim, die Polizeidirektion Osnabrück, die Bundespolizeiinspektionen Kleve und Bad Bentheim, die Kreispolizeibehörde Borken, die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim und auch der deutsche Zoll sowie die Hauptzollämter aus Osnabrück und Münster teil.
Polizei mehrfach fündig geworden
Bei den zahlreichen mobilen und stationären Kontrollen im Grenzbereich konnten beispielsweise in Höhe des Schüttorfer Kreuzes (A30/A31) geringe Mengen Amphetamine und Marihuana und ein Einhandmesser sowie ein nicht zugelassenes Pfefferspray sichergestellt werden. Auch die weiteren Kontrollen führten in den Niederlanden in 15 Fällen zum Auffinden von Marihuana, Crack und Crystal Meth. Dabei waren Einsatzkräfte, die in den Zügen kontrollierten, auch fündig geworden. Außerdem beschlagnahmten die niederländischen Behörden acht Fahrzeuge – überwiegend wegen hoher Steuerschulden.
Eine Person konnte festgenommen werden, weil sie im Verdacht steht, ein Fahrzeug entwendet zu haben. Dazu stellten die Beamten geringe Mengen von illegalen Zigaretten und Feuerwerkskörpern sicher. Darüber hinaus wurden insgesamt 19 Fahrzeugführende aus dem Verkehr gezogen, die unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln oder Alkohol standen. Gegen sie wurden Straf- beziehungsweise Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Mehr Nachrichten aus der Region?
➡️ Alle aktuellen Artikel zu Osnabrück (Gesamtstadt) finden Sie hier.