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Startseite Deutschland & die WeltPolitisch motivierte Tötungsdelikte in Deutschland deutlich gestiegen
Deutschland & die Welt

Politisch motivierte Tötungsdelikte in Deutschland deutlich gestiegen

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 29. April 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 29. April 2024
Grablichter / dts
15

Die Zahl der politisch motivierten Tötungsdelikte in Deutschland ist im Jahr 2023 deutlich angestiegen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion hervor, über die die „Welt“ berichtet.

Steigerung politisch motivierter Tötungsdelikte

Die Bundesregierung erfasst sowohl versuchte als auch tatsächlich durchgeführte Taten. Laut einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion gab es im Jahr 2023 20 solcher Fälle, im Vergleich zu neun im Jahr 2022. Von diesen 20 Fällen waren 17 Versuche und drei tatsächliche Tötungen. Zwei davon wurden religiöser Ideologie und ausländischer Ideologie zugeordnet.

Variationen in den Hintergründen

Die Bundesregierung differenziert in ihren Statistiken nach den zum Zeitpunkt bekannten Hintergründen der Taten, unter anderem zwischen links, rechts, ausländischer Ideologie, religiöser Ideologie oder unklaren Fällen. In Bezug auf Körperverletzungen wurden deutlich mehr rechte Gewalttaten (1.123) als linke Taten (374) verzeichnet. Eine erhebliche Anzahl von 487 Taten konnten die Behörden nicht zuordnen.

Gewaltdelikte im Kontext von Demonstrationen

Bei Widerstandsdelikten und Landfriedensbruch stellen linke Täter die Mehrheit. Diese Statistiken schließen wahrscheinlich „typische“ Begleitdelikte im Kontext von Demonstrationen und Aufmärschen ein.

Gesamtzahl der politischen Gewaltdelikte bleibt konstant

Die Gesamtzahl der politisch motivierten Gewaltdelikte blieb 2023 mit über 4.000 Fällen auf einem ähnlichen Niveau wie im Jahr 2022. Es ist jedoch zu beachten, dass sich die Zahlen durch Nachmeldungen noch erhöhen können.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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