Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat klargestellt, dass es sich bei der angekündigten Nato-Mission "Arctic Sentry" nicht um eine Grönland-Mission handelt. Zugleich betonte er, der Einsatz sei keine Reaktion auf Äußerungen von Donald Trump, sondern diene der Sicherheit in der Arktis und im hohen Norden.
Pistorius: Keine Grönland-Mission, keine Trump-Reaktion
Im ZDF-„Heute Journal“ erklärte Boris Pistorius
Der Minister hob im Interview hervor, worum es der Nato bei dem Einsatz nach seinen Angaben tatsächlich geht: „Es geht hier darum, klar zu machen – das, was wir seit Jahren praktizieren – nämlich die Arktis und den hohen Norden und deren Sicherheit sehr ernst zu nehmen, weil diese Sicherheit für uns als Nato, als Europäer aber auch für Nordamerika von essenzieller Bedeutung ist.“ Grönland sei Teil der Arktis, aber es gehe darum, in der Arktis Präsenz zu zeigen und das als Nato. „Das ist richtig und gut und deswegen beteiligen wir uns da“, sagte der Minister im ZDF-„Heute Journal“.
Deutscher Beitrag mit vier Kampfjets
Für die Mission „Arctic Sentry“ wird Deutschland in einem ersten Schritt vier Kampfjets entsenden.
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