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Startseite Deutschland & die WeltPistorius: Keine Krise in deutsch-amerikanischen Beziehungen
Deutschland & die Welt

Pistorius: Keine Krise in deutsch-amerikanischen Beziehungen

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 14. Februar 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 14. Februar 2025
JD Vance am 14.02.2025 / via dts Nachrichtenagentur
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Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) reagiert gelassen auf Vorwürfe des US-Vizepräsidenten J.D. Vance gegen europäische Staaten, die er während der Münchner Sicherheitskonferenz geäußert hatte. Pistorius betont die Stärke der transatlantischen Beziehungen und sieht trotz der Kritik keine ernsthaften Spannungen im deutsch-amerikanischen Verhältnis.

Reaktionen auf Vance’s Vorwürfe

Boris Pistorius erläuterte in einem Interview mit RTL und ntv am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz, dass die amerikanischen Partner manchmal ihre Diktion, Wortwahl und Tonlage ändern, ohne dass dies notwendigerweise ernsthafte Konsequenzen haben müsse. „Manchmal scheint es, so ist ja auch die Herangehensweise auf der Seite unserer amerikanischen Freunde, dass man die Diktion, die Wortwahl und die Tonlage verändert, warum auch immer“, sagte Pistorius. Er fügte hinzu, dass Europa selbstbewusst genug sei, um solchen Vorwürfen gelassen zu begegnen: „Wir sind nur selbstbewusst genug als Europäer und als Deutsche zu sagen, also an der Stelle ist mal Schluss, das müssen wir uns nicht sagen lassen.“

Starke transatlantische Beziehungen

Trotz der scharfen Kritik von J.D. Vance , die bei der Konferenz vorgebracht wurde, sieht Pistorius die transatlantischen Beziehungen nicht gefährdet. „Und gleichzeitig ändert das überhaupt nichts an den starken transatlantischen Bändern“, versicherte er. Für den Verteidigungsminister sind solche Meinungsverschiedenheiten unter Freunden normal und sollten die Beziehungen nicht belasten. „Freunde müssten sich mal gegenseitig auch mal die Meinung sagen können“, so Pistorius weiter.

Hintergrund der Kontroverse

US-Vizepräsident J.D. Vance hatte während der Sicherheitskonferenz in München europäische Staaten angegriffen und insbesondere eine Einschränkung der Meinungsfreiheit moniert. Diese Vorwürfe stießen bei den europäischen Vertretern auf deutliche Ablehnung. Boris Pistorius wies diese Kritik mit Nachdruck zurück, ohne jedoch den Dialog zwischen den USA und Europa infrage zu stellen.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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